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Bodenbeläge: Natürliche Grundlage

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Sie sind nicht nur zum Niederknien schön, sondern auch pflegeleicht und belastbar – natürliche Bodenbeläge. Denn dieses Plus bringt Mutter Natur quasi gleich mit.

Echtes Holz spielt hier naturgemäß ganz vorn mit. Parkett kommt immer mehr in Form breiter Dielen daher. Hier kann das Holz auf ganzer Länge sein natürliches Flair ausspielen, Maserungen offen zur Schau stellen. Holz darf wieder wie Holz aussehen, gern auch ein wenig verlebt, Vintage eben. 

Eiche steht nach wie vor an erster Stelle. Dunkel kommt sie geölt, gebeizt, geräuchert oder thermobehandelt daher. Sie gilt als idealer Kontrapunkt zur Licht durchfluteten Architektur. Im Kontrast dazu findet eine neue helle Linie immer mehr Liebhaber – weiß geölte oder gekälkte Böden. Kalkpulver, auf dem Holz verteilt und durch Wachsölbehandlung darauf gebunden, hebt die Struktur der Oberfläche stark heraus. Da bekommt das Holz fast einen antiken Charakter.

Hightech macht Naturstein bezahlbar
Auch Naturstein – lange Zeit eher Vertreter von Prunk, Protz und Politur – zeigt heute verstärkt seine Ursprünglichkeit, die angesagten Sedimentgesteine (Travertin, Kalk- und Sandstein) eben ihre matte, helle Oberfläche. Und bezahlbar ist der älteste aller Bodenbeläge dank moderner Fertigungsanlagen und Diamantsägetechnik heute auch. Praktisch: Die hohe Wärmeleitfähigkeit macht ihn zum perfekten Baustoff bei Fußbodenheizungen, da Naturstein die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche an die Räume abgeben und lange speichern kann.

Schurwolle sorgt für gutes Raumklima
Die Haptik steht in Sachen natürlicher Grundlage im Vordergrund. Teppichböden bieten hier fühlbaren Luxus. Nicht verwunderlich, dass in diesem Zuge reine Wolle an Bedeutung gewinnt. Sie sorgt übrigens auch für ein ideales Raumklima: Schurwolle nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie bei trockener Zimmerluft wieder ab. Zudem gelten Schurwollböden als pflegeleicht, sorgen doch der natürliche Fettgehalt und der Aufbau der Faser dafür, dass Flüssigkeiten nur schwer eindringen können und fester Schmutz auf der Oberfläche bleibt. 

Wiedergeburt dank guter Ökobilanz
Der Naturtrend gibt sich nicht nur flauschig, sondern auch puristisch. Reine natürliche Materialien in schnörkelloser Optik machen einen altbekannten, wohngesunden Boden aus – Linoleum. Längst ist er ein paar Schritte aus dem öffentlichen Raum herausgetreten. Befreit vom muffigen Image, entwickelt sich der traditionsreiche Belag in frischen Farben sogar zum Trendsetter und erobert die Wohnräume. Ein Bodenkleid mit langer Lebensdauer und vielen praktischen Eigenschaften. Es ist fußwarm, strapazierfähig und reinigungsfreundlich.

Mit dem wachsenden Bewusstsein für ökologische Baustoffe erlebt noch ein weiterer fast in Vergessenheit geratener Belag eine Wiedergeburt: Kork. Wer jetzt noch an Pinwand denkt, wird von den Herstellern eines Besseren belehrt. Kork erfährt seine Widerbelebung in frischen Farben und nie gekannter Optik dank innovativen Druckverfahren. Vor allem aber ist Kork ein Wohlfühlboden – Rücken und Gelenke schonend, warm und leise.

Ein Artikel von Tanja Müller

Erstellt am 21.03.2018 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 3973 mal gelesen
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