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Originelle Bücherregale: Wand-Puzzle und Raumskulptur

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In den Zeiten von Kindle, Tablet und E-Reader hat die Bibliothek langsam ausgedient. Aber wohin mit den Lieblingsbüchern, die man nicht missen will? Wir zeigen die schönsten Alternativen zum klassischen Bücherregal.

 

Das elektronische Lesen ist auf dem Vormarsch. Und es sind nicht nur die jungen „Digital Natives“, die schon mit Computer und Mobiltelefon aufgewachsen sind, sondern Bücherfans aller Generationen, die mittlerweile gerne zum Tablet-PC oder E-Book-Reader greifen. Die häusliche Bibliothek verlagert sich immer mehr vom Wandregal im Wohnzimmer auf die Festplatte des Computers, dorthin, wo sich ja auch schon die CD- und Plattensammlung eingefunden hat. „Datenbank statt Regalmeter“ lautet die Devise.

 

Aber hat damit das Bücherregal komplett ausgedient? In der klassischen Form, als Miniaturausgabe der öffentlichen Bücherei, mit akkuraten Fächern genormter Größe vielleicht schon. Doch ein wehmütiger, gar schadenfroher Nachruf wäre ganz und gar unangebracht! Wo sollten denn dann die Lieblingsbücher unterkommen, die man immer noch gerne auf hergebrachte Art liest, schön gebunden und in Würde gealtert? Die treuen Begleiter seit Kinder- und Jugendtagen mit ihren Eselsohren, von denen man sich aus nostalgischen Gründen nicht trennen mag? Oder die Kunst- und Bildbände, deren optische Opulenz ein kleiner Monitor einfach nicht wiedergibt?

 

Eben. Und statt zu verschwinden, erfindet sich das Bücherregal gerade neu. Befreit vom Zwang, 20-bändige Enzyklopädien aufnehmen zu müssen, können Standardmaße und Einheitsformen getrost ignoriert werden. Stattdessen lassen Designer beim Entwerfen ihre ganze Kreativität und ihren Witz spielen. Zum Beispiel mit flexiblen Regalsystemen aus einzelnen Kuben, die man nach Belieben zusammenstecken oder -klammern kann – Wandpuzzle statt starrer Regalwände. Leicht aufzubauen und ebenso einfach abzubauen sind sie die idealen Möbelstücke für moderne Wohn-Nomaden. Manche der neuen Regale verzichten sogar auf rechte Winkel, stellen sich schräg oder setzen sich aus Röhren zusammen. Dekorative Objekte im Raum, die aber immer noch ihre Funktion erfüllen – und wer sagt, dass Bücher unbedingt gerade stehen müssen?

 

Regalsystem Cubit: Aus 25 Formaten in acht verschiedenen Tiefen lässt sich mithilfe eines Online-Tools ein ganz individuelles Regal planen. Die Cubit-Elemente gibt es in Schwarz, Weiß, in fünfzehn Farben und in Walnussholz. Die Montage des Steck- und Klammersystems gelingt ganz ohne Werkzeuge. Das Regal als Skulptur: „OTO 100“ besteht aus acht unterschiedlich großen Glasfiberröhren, die beliebig angeordnet und mit Textilgurten fixiert werden. Leicht und filigran wirkt das Regalsystem „Konnex“. Ein Grund-Set besteht aus drei Modulen, die nach Belieben zusammengesteckt werden können. (Müller Möbelwerkstätten) „Stacked“ – das Regal als Wandpuzzle. Die frei kombinierbaren hölzernen und weißen Elemente werden mit einfachen Klammern zusammengehalten. (Muuto) Ganz schön schräg: „Only Books“ ist in 26 matten Lackfarben lieferbar. (Schönbuch)
Erstellt am 25.03.2014 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 2209 mal gelesen
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