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Dachschrägen sinnvoll nutzen

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Was haben Räume mit Dachschrägen und alte Autos gemeinsam? Einen Charme, dem man leicht erliegen kann. Leider wird allzu oft bei beiden aus der anfänglichen Begeisterung Verdruss. Beim Auto, weil es das Budget eines Jahresurlaubs an Reparaturen frisst, und beim Dachraum, weil er sich wegen der Schrägen nicht so leicht passend einrichten lässt. Während man sich mit Ersterem abfinden muss, gibt es bei der Nutzung der Schrägen Mittel und Wege, ein tolles Wohnambiente zu schaffen.

Regel Nummer 1 bei der Einrichtung eines Dachraums ist, den Bereich unter den Schrägen möglichst sinnvoll zu nutzen. Am besten gelingt das, indem Sie ihn zum Stauraum umfunktionieren. Allerdings eignen sich nur wenige Möbel von der Stange für dieses Vorhaben. Zwar gibt es Regale aus quadratischen oder rechteckigen Kisten, die Sie treppenförmig unter der Schräge aufstapeln können, aber in der Regel füllen sie die Schrägseite nicht komplett aus. Es bleiben meist tote Winkel, die lästige Staubfänger sind. Die Lösung: maßgefertigte Einbauschränke. Sie bekommen sie vom Schreiner. Es gibt aber auch einige Möbelhersteller, die sich auf die Produktion individueller Schranksysteme spezialisiert haben. Bücherregal oder Kleiderschrank verschwinden so hinter eleganten Schiebetüren, die exakt die Dachschräge abdecken.

Wohnideen für den Kniestock

Ein weiteres Problemfeld neben der Schrägseite ist der Kniestock. Manchmal ist er so niedrig, dass man sich hier nur in gebückter Haltung oder auf den Knien vorwärts bewegen kann. Sitzend bieten die meisten Bereiche vor dem Kniestock allerdings genügend Platz: Dann sollten Sie überlegen, hier einen Schreibtisch hinzustellen. Auch die Bürozone können Sie bei Nichtgebrauch hinter maßangefertigten Schiebetüren verstecken.
Eine andere Idee fürs Schlafzimmer: Stellen Sie das Ehebett mit der Stirnseite zum Kniestock. Lassen Sie dabei einen schmalen Raum hinter dem Kopfteil frei. Hier können Sie mit Kissen oder einer schmalen Matratze ein kuscheliges Lager für die Kinder bauen, das diese mit Sicherheit gern in Anspruch nehmen, wenn sie nachts ein Alptraum plagt.
Im Badezimmer unterm Dach sollten Sie wenn möglich im Bereich des Kniestocks die Badewanne platzieren. Befindet sich ein Dachfenster darüber, können Sie beim Baden – ganz romantisch – die Sterne am Nachthimmel betrachten. Statt der Wanne lassen sich hier aber auch gut Rollcontainer oder niedrige Regale als Stauraum unterbringen.

Flache Möbel betonen Raumhöhe

Ein Dachraum wirkt besonders elegant und großzügig, wenn Sie die Raumhöhe betonen. Wählen Sie daher niedrige Tische, Kommoden und Sofas, denn diese strecken den Raum optisch in die Höhe. Alles wirkt luftiger. Der ideale Platz für ein flaches TV-Board ist vor dem Kniestock.

Tipp: Farbe gezielt einsetzen

Gerade unter Dachschrägen ist es sinnvoll, Wandfarbe gezielt einzusetzen. Helle Farben weiten den Raum, was besonders in engen Dachräumen die Raumwirkung enorm beeinflusst. Wünschen Sie allerdings Gemütlichkeit mit einem Geborgenheit ausstrahlendem Höhlencharakter oder möchten Sie extrem hohe Decken abmildern, sollten Sie die Dachschrägen in einer kräftigen Farbe streichen. Bei der Dekoration und den Accessoires gilt unter Dachschrägen noch mehr als in anderen Räumen die Devise: Farbakzente als Hingucker setzen.

Eine maßgefertigte Schiebetür von raumplus nutzt die Dachschräge elegant. Hinter der Schiebetür verbirgt sich viel Stauraum fürs Esszimmer. Gut gelöst: Die rote Wandfarbe bringt Behaglichkeit ins Kinderzimmer, während die niedrigen Sitzsäcke und Möbel optisch den Raum großzügiger wirken lassen. Moderne Noblesse: Ein edles Grau an den Wänden, das sich bis in die Dachschräge hinaufzieht, verleiht dem Wohnambiente Gemütlichkeit. Unter der Dachschräge ist der ideale Platz für das Büro, das nach getaner Arbeit hinter Schiebetüren von raumplus verschwindet. In einem Wohnzimmerschrank von Cabinet, der individuell eingepasst wird, fällt einem das Ordnung halten leicht. Unten Kleiderschrank, oben Stauraum für wenig genutzte Utensilien: Der Raum unter der Schräge wurde hier perfekt genutzt.
Erstellt am 03.02.2016 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 4914 mal gelesen
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