HARO Lifestyle Magazin Logo

Login

Passwort vergessen? (schließen)

Der Kampf um jedes Gramm.

Schriftgröße   

In der Königsklasse der Gewichtsreduktion geht es nicht um den Sieg über den inneren Schweinehund, sondern um Profisportgeräte. In der Welt des Radrennsports treten Carbonlaufräder quasi im Fliegengewicht an. Mit bahnbrechendem Erfolg und außergewöhnlicher Schönheit!

 

Wahrscheinlich wird in keiner anderen Sportart so ums Gewicht gefeilscht wie im Radrennsport. Wer sich eine Bergetappe der Tour de France hochquält, unterschreibt sofort, dass weniger mehr ist. Vor allem Laufräder erweisen sich dabei als große Herausforderung: müssen sie doch einerseits robust, andererseits gut zu beschleunigen sein. Es gilt, die perfekte Kombination aus geringem Gewicht, Stabilität und Aerodynamik zu finden.

 

Lightweight – der Name ist Programm.

Hört man sich um in der Radsportszene, dann einigen sich so ziemlich alle darauf, dass es die Laufräder der Edelschmiede „Lightweight“ aus Friedrichshafen nahezu zur Perfektion bringen. Überragende Steifigkeitswerte bei geringstem Gewicht und ein äußerst niedriger Windwiderstand machen Produkte wie „GIPFELSTURM“, „MEILENSTEIN“ oder „FERNWEG“ zur absoluten Benchmark im Radrennsport. Dabei sind die handgearbeiteten Stücke nicht nur hochfunktional, sondern auch edel im Design. Schade, dass sie meist zu schnell vorbeizischen, um einen genaueren Blick zu erhaschen…

 

Handarbeit für Beinarbeit – eine Erfolgsgeschichte.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte mit Sulkys. Wie man vom Pferde- am schnellsten zum Radrennsport kommt? Nun, auf Carbonlaufrädern natürlich! Um das Pferd respektive Rennrad aber nicht von hinten aufzuzäumen, traben wir flugs zurück ins München der 1980er Jahre: Die Werkzeugmacher Heinz Obermayer und sein damaliger Arbeitskollege Rudolf Dierl – beide CAD-Techniker mit Faserverbund-Werkstoff-knowhow – stellen in ihrer Freizeit, daheim in einer zwar kleinen, aber gut ausgestatteten Garage, Carbonspoiler für den Porsche 911 oder den 190er Mercedes sowie Carbonräder für Sulkys her. Bis schließlich jemand sagte: „Macht doch mal was für Rennräder.“ Die Geburtsstunde von Lightweight.

 

„Nach dem ersten Antritt schaust dich um, ob dich einer schiebt.“

Vier Jahre sollte es dauern, bis das Duo aus Kohlefasern, Isolierschaum und Aramit (ein Kunststoff, aus dem auch kugelsichere Westen gefertigt werden), die heutigen Speichenräder entwickelt hatte. 1990 rollte das erste Scheibenrad aus der Werkstatt, 1996 das erste Speichenrad – und der Erfolg folgte auf dem Fuße: Johan Museeuw kauft sich einen Schwung Laufräder und wird prompt Straßenweltmeister. Auch die Gewinner der Tour de France 1996 und 1997, Bjarne Riis und Jan Ullrich, setzen auf die Leichtgewichte. Die Aussage „Nach dem ersten Antritt schaust dich um, ob dich einer schiebt“ wird zum geflügelten Wort.

 

Wie die Szene auf die Laufradsensation aus Oberbayern stieß? Heinz Obermayer hat es nie erfahren. „Sie wurden in der Profiszene herumgereicht und plötzlich waren wir Weltmarktführer. Ohne Vertrieb, ohne Marketing-Partner, alles in Eigenregie“, erzählte der Gründer einem Spiegel Online-Reporter. Lance Armstrong, Jan Ulrich, Marco Pantani, Mario Cipollini, Bobby Julich, Jens Voigt, Joseba Beloki, Laurent Jalabert, Erik Zabel und viele andere düsten plötzlich auf Lightweight von Sieg zu Sieg. Die herausragende Qualität und Performance dieser Laufräder aus der Garage sprach sich rasend schnell herum.

 

2003 übernimmt CarbonSports unter Geschäftsführer Stefan Behrens mit einigen Partnern die Laufradschmiede, die damit an den Bodensee umzieht. Im Laufe der Jahre haben sich Produktionsschritte, Materialauswahl und Fertigungsverfahren massiv weiterentwickelt, in Sachen Philosophie aber hat sich nichts geändert. Die guten Stücke werden bis heute in Deutschland und in Handarbeit produziert. Bis zu zwanzig Stunden braucht ein Modell. Auch das Sortiment hat man erweitert: Heute gibt es etliche Laufradsätze, Lenker, Edelzubehör oder das atemberaubend schöne Rahmenset Lightweight „Urgestalt“ als technische Fortführung der Laufräder – fast ein Objekt fürs Wohnzimmer, nicht für die Straße. Vielleicht erklärt das auch den, daraus macht Lightweight keinen Hehl, dann doch gewichtigen Preis? Kunst kostet eben ein wenig mehr, auch, wenn sie kaum etwas wiegt…

 

Kontakt:
CarbonSports GmbH
Otto-Lilienthal-Str. 15
88046 Friedrichshafen
Germany

T +49 (7541) 3889 – 12
F +49 (7541) 3889 – 55

E-MAIL : germany@lightweight.info

 

Lightweight Autobahn Lightweight Autobahn Lightweight Autobahn (Vorderrad) Lightweight Autobahn (Vorderrad) Lightweight Autobahn (Vorderrad) Lightweight Fernweg Lightweight Fernweg Lightweight Fernweg Lightweight Fernweg Lightweight Fernweg Lightweight Autobahn Lightweight Fernweg Lightweight Meilenstein Obermayer weiß Lightweight Meilenstein Obermayer weiß Lightweight Meilenstein Obermayer weiß Lightweight Meilenstein Obermayer weiß Lightweight Meilenstein Obermayer weiß Lightweight Meilenstein Obermayer
Erstellt am 21.04.2015 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 1525 mal gelesen
Noch keine Kommentare   Kommentar schreiben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Kommentar schreiben
Beitrag teilen
2 9 Beitrag bewerten
Beitrag bewerten 2 9

Inspirations
Leser-Service

Nutzen Sie den kostenlosen Infoservice,
um keine Beiträge zu verpassen.

Jetzt abonnieren

Kennen Sie
schon unsere App?

Laden Sie sich die neue Inspirations by HARO App herunter

jetzt herunterladen

Cookieicon
Hinweis zur Verwendung von Cookies  Mehr Informationen

Damit wir Ihnen den bestmöglichen Service bieten können, speichern wir die Informationen zu Ihrem Besuch in „Cookies“. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung eben dieser Cookies einverstanden.

closecookie