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Der Megatrend Kupfer, Messing, Gold

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Kupfer, Messing und Gold – am Edelmetall und seinen Verwandten kommt man nicht vorbei: Deko-Elemente aber auch Möbel glänzen jetzt. Der Alltag wurde glamourisiert!

In der Mode war Gold lange Zeit den besonderen Momenten vorbehalten: Elegante Damen legten Goldschmuck an, wenn sie in die Oper gingen. Güldene Pailettenkleider wurden für den großen Auftritt bei einer Cocktail-Party angezogen… Im Wohnen war es bisher ähnlich: Goldbesteck orderten nur Königshäuser und Adlige, alle anderen lebten mit Edelstahl und Silber. Jetzt ist Gold aber im Alltag angekommen! Es schimmert überall: Von der gedeckten Tafel bis hin zum Seifenspender. Natürlich ist da nicht alles Echtgold, was glänzt, sondern meist (nur) ein edles Finish. Die unterschiedlichen Metallic-Nuancen reichen von warmen Kupfertönen, über mattes Messing, bis hin zu glänzendem Gelbgold.

Metallic, der Stil-Alleskönner
Während man noch vor gar nicht allzulanger Zeit bei “Metallic“ an Raumschiff-Enterprise dachte oder andere futuristische Traumgebilde, atmet der neue Metallic-Look vor allem Glamour. Schummrige Salons und Bars, in denen Messing-Leuchten warmweiches Licht spenden, sind ein Beispiel. Wohnzimmer im Art-Deco-Look, die mit glamourösen Gold-Accessoires betören, ein anderes. Selbst vor skandinavisch-nüchternen Arbeitszimmern macht der Wohntrend nicht Halt: Hier etablieren sich gerade goldene Schreibtischleuchten oder Stiftebecher. Der Design-Meister Tom Dixon aus London stellte unlängst sogar edel schimmernde Tacker und Locher vor — Büroarbeit geht jetzt eben auch in chic.

Kleinklein bis wirklich groß
Der Metallic-Wohntrend begann im Kleinen: Mit kupfernen Tabletts, goldenen Teelichtern oder Messing-farbenen Vasen. Zu stilvollen Gruppen arrangiert, veredelten sie Anrichten oder Fensterbänke. Doch der Trend zieht jetzt auch größere Kreise — und man findet mittlerweile selbst Möbelstücke, die mit einer goldglänzenden Legierung überzogen sind: Couchtische, Anrichten, Regale. Sie sollten in einem Zuhause allerdings Solitäre bleiben. Stylisten wie Wolfram Neugebauer sind sich nämlich einig, dass man Kupfer, Messing und Gold nur als Akzent und nie inflationär einsetzen sollte.

Drei ideale Kombi-Partner
Der Grund, warum Kupfer, Messing und Gold zu so einem immensen Wohntrend geworden sind, liegt aber auch an ihrem starken Charakter: Sie sind nämlich für alle anderen Komponenten eines Raumes der perfekte Gegenspieler. Beispiel Holz: Ein derber Esstisch wirkt durch goldglänzende Accessoires wie schick gemacht. Schwarz bekommt Tiefe. Weiß wird die Kühle genommen. Die glatte, metallene Oberfläche von Kupfer und Co. nimmt sich im Zusammenspiel zurück und lässt die Struktur von umliegenden Objekten und Textilien hervortreten. Ein Understatement, das nur die ganz Großen beherrschen…

Ein Artikel von Janina Temmen

Erstellt am 27.09.2017 Kategorie: Einblicke, Entdecken Der Artikel wurde bereits 2457 mal gelesen
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