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Die elegante Art von Fitness

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Die Zeiten hässlicher Hometrainer sind passé! Die Partnerunternehmen „WaterRower“ und „NOHrD“ fertigen Fitnessgeräte aus Holz und Leder – per Hand und nachhaltig. An moderne Möbel erinnernd bereichern sie sowohl die Gesundheit ihrer Besitzer als auch die Optik von Büros oder Wohnräumen.

 

Am Anfang war der „WaterRower“. John Duke, ein amerikanischer Ruderer, entwickelte das Teil 1988. Seine Grundidee: das Rudergerät sollte das Training auf dem Land nahezu wie auf dem Wasser erscheinen lassen – und gleichzeitig nach was aussehen. Darum ließ Duke sein Vorhaben in London umsetzen, traditionell eine Stadt tadellosen Designs. Und damit traf der Mann voll ins Schwarze: die Geräte, die schließlich eine kleine Manufaktur im Südwesten Englands verließen, sahen so sensationell gut aus, dass es der Prototyp – als einziges Fitnessgerät überhaupt – ins Internationale Museum für Design (London, Shad Thames) geschafft hat.

 

Deutsche Fitness- und Designfreunde kennen den Klassiker dank Dominik Kuprecht, einem ehemaligen Leistungsruderer, der den eleganten Ergometer seit 1994 hierzulande vertreibt. Inzwischen zog WaterRower Deutschland nicht nur von München nach Nordhorn, eine Stadt im äußersten Südwesten Niedersachsens; mithilfe der Manufaktur NOHrD hat das Unternehmen seine Produktpallette auch stetig erweitert. Zum WaterRower gesellten sich viele weitere „Designer-Sportgeräte“, darunter zum Beispiel Water- bzw. WeightWorkx: Ganzköper-Trainingsstationen mit Wasser als Widerstand, aus erlesenen Hölzern gefertigt; oder die Swing-Türme: aus Hölzern wie Esche, Kirsche oder Nuss gefertigte Hanteltürme mit lederbezogenen Hanteln; oder nicht zuletzt der SlimBeam, eine Seilzugstation, die – ganz in der Tradition des Unternehmens – funktionelles Training mit Eleganz und Nachhaltigkeit kombiniert.

 

Wer sich an diese schlanke Säule wagt, trainiert nicht nur einzelne Muskeln, sondern ganze Muskelgruppen und komplexe Bewegungsabläufe. Nicht umsonst gilt der Seilzug im Functional Training oder im Core Training als beliebtes Fitness-Gerät. In dieser voll auf Ästhetik setzenden Version nimmt es gerade mal einen halben Quadratmeter Platz ein. 215 Zentimeter hoch, 40 Zentimeter breit und gerade mal 20 Zentimeter tief in den Raum ragend schmiegt sich der SlimBeam regelrecht an Wände. Aus hochwertigen Hölzern gefertigt muss man schon zweimal hinsehen, um ihn nicht mit einer Skulptur zu verwechseln.

 

Nicht anders ergeht es Betrachtern des „HedgeHock“: eine ergonomische Sitzgelegenheit aus Holz, deren Entstehungsgeschichte auf wunderbare Weise den Anspruch von Dominik Kuprecht veranschaulicht, verantwortungsvoll mit Rohstoffen umzugehen. „Wir verarbeiten ausschließlich Vollkernholz aus nachwachsenden Beständen. Dieses wird geölt und nicht lackiert. Das verwendete Echtleder stammt aus Deutschland und ist dank der pflanzlichen Gerbung besonders hautverträglich. Holz sowie Rinde sind Roh- und Werkstoff, Abfall gibt es nicht“, erklärt der 46-Jährige.

 

Moment – kein Müll? Fallen in der Manufaktur nicht zwangsläufig Holzreste an? Doch, tun sie, das war auch Kuprecht klar. Doch um diese nicht zu Abfall werden zu lassen, schrieb er einen Ideenwettbewerb unter Design-Studenten aus. Die überzeugendste Idee lieferte Sebastian Brand mit dem Hedgehock, ein Sitzmöbel in Kubusform mit beweglicher Sitzfläche. Sie besteht aus kleinen, einzeln gefederten Holzwürfeln, die sich dem Körper wie ein Kissen oder ein ergonomisches Sitzpolster anpassen und – tadaa – aus Holzresten gefertigt werden. Auf diese Weise bringt der Hedgehock Dynamik ins sonst eher statische Sitzen und verhindert obendrein, dass die NOHrD Holzreste „verklappen“ muss. Gar nicht mehr verwertbare Resthölzer werden übrigens zur Energieerzeugung genutzt. Nicht nur eine optisch ansprechende Sache also, sondern auch eine saubere! Tschüss, Ihr drögen Stepper und Laufbänder und Crosstrainer…

 

Infos unter www.waterrower.de

Erstellt am 21.08.2014 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 1830 mal gelesen
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