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Die erste eigene Wohnung – Einrichtungstipps für Neulinge

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Für die meisten jungen Menschen steht mit dem Beginn der Berufsausbildung oder des Studiums der Umzug in die erste eigene Wohnung an. In kurzer Zeit und für möglichst wenig Geld muss nun ein neuer Hausstand auf die Beine gestellt werden. Oft bleibt dabei die Gemütlichkeit auf der Strecke. Doch das muss nicht sein, denn auch mit schmalem Budget lässt sich ein Wohlfühlambiente zaubern. Sechs Tipps, mit denen das gelingt.

Tipp 1: Nicht gleich alles neu kaufen
Bett, Tisch, Stuhl, Schrank, Staubsauger, Kaffeemaschine und und und. Wer die erste eigene Wohnung bezieht braucht jede Menge Möbel und Haushaltsutensilien. Den meisten jungen Menschen fehlt jedoch das Geld, um alles neu zu kaufen. Das muss auch gar nicht sein. Denn einiges kann man mit Sicherheit aus dem Elternhaus oder aus dem Familien- bzw. Freundeskreis mitnehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall, in seiner Umgebung nachzufragen, ob jemand Besteck, Geschirr, Fernseher oder auch Möbel entbehren kann. Im zweiten Schritt sollten sich Neueinrichter auf Verkaufsplattformen im Internet à la Ebay oder auch auf Flohmärkten umschauen. Insbesondere in Bezug auf Haushaltsartikel und Deko-Elementen wird man hier schnell fündig.

Tipp 2: Wenige, aber gute Möbel
Wenn alle Quellen an gebrauchten Einrichtungsgegenständen ausgeschöpft sind, geht es ans Kaufen von neuen Dingen. Bei Möbeldiscountern findet man Erschwingliches. Achten Sie aber beim Kauf von Möbelstücken auf Qualitätsmerkmale wie Schadstofffreiheit und Stabilität, schließlich wollen Sie auch einige Jahre Ihre Freude an der Einrichtung haben. Kaufen Sie also lieber ein etwas teureres, robustes und qualitativ hochwertiges Massivholzmöbel als mehrere schlecht verarbeitete Stücke, die schon nach wenigen Monaten zusammenbrechen.

Tipp 3: (Multi-)funktionale Möbel
Aufgrund von oft beengten Platzverhältnissen gilt bei den Möbelstücken in der ersten eigenen Wohnung der Grundsatz: Weniger ist mehr. Denn nach dem Elternhaus folgt in der Regel keine geräumige Vierzimmerwohnung mit Dachterrasse, sondern eine kleine Singlewohnung. Besonders praktisch, weil platzsparend sind in kleinen Wohnungen multifunktionale Möbel wie beispielsweise ein Regal, das zum Schreibtisch wird, oder auch die altbekannte Schlafcouch. Wählen Sie die Möbel außerdem nicht zu ausladend. Große Tische oder Sofalandschaften können einen kleinen Raum schnell überfrachten und dadurch ungemütlich wirken lassen.

Tipp 4: Schwächen der Wohnung kaschieren
Die Miete ist günstig, dafür hat die Wohnung aber einige Schwächen? Manche Schönheitsfehler lassen sich mit ein paar Tricks verstecken oder gar zum Vorteil nutzen. Beispiel Dübellöcher, Klebereste und kaputte Wandfliesen: Handelt es sich nur um kleinflächige Schadstellen in der Wand, können Sie diese mit einem Wandtattoo verstecken. Großflächigere Schäden verschwinden nach dem Zuspachteln hinter einer angesagten Fototapete. Etwas kniffliger ist das Reparieren von Schäden im Bodenbelag. Aber auch Kratzer in Parkett oder Laminat lassen sich mit ein bisschen handwerklichem Geschick selbst beheben. Am besten verwenden Sie dazu ein spezielles Reparaturset aus Hartwachs und Schmelzer.

Bei einem ungünstigen Schnitt der Wohnung empfiehlt es sich, ein paar optische Tricks anzuwenden. In einem schlauchartigen Zimmer zum Beispiel sollten Sie die langen Wände hell streichen, damit sie optisch zurückweichen. Große Möbel wie Schrank oder Regal stellen Sie am besten an den kurzen Wänden auf. In den Raum ragende Möbel, die einzelne Funktionsbereiche abtrennen, lassen das Zimmer zusätzlich kürzer wirken. Mit Lichtinseln lässt sich dieser Effekt noch verstärken.

Tipp 5: Mit Deko den individuellen Stil unterstreichen
Zum Zuhause wird eine Wohnung aber erst durch persönliche Dinge. Bilder von Familie und Freunden, Urlaubserinnerungen oder auch Mitbringsel aus dem ehemaligen Kinderzimmer schaffen Charakter. Unterstreichen lässt sich die persönliche Ausstrahlung noch durch gezielt eingesetzte Dekoelemente wie etwa Porzellan-Engelchen für den Romantiker, eine Betonschale für den Puristen oder Kissen im Ehno-Muster für den Weltenbummler.

Tipp 6: Einfach für Ordnung sorgen
In einer verdreckten und unaufgeräumten Bude tendiert der Wohlfühlfaktor gegen Null. Deshalb sollte man – selbst wenn es einem am Anfang vielleicht schwerfällt – auch die eigene Wohnung regelmäßig aufräumen und saubermachen. Erleichtern kann man sich das Putz-Leben mit ein paar Einrichtungstricks. Achten Sie beim Möbelkauf zum Beispiel auf glatte, gut abwischbare Flächen ohne Rillen oder Ritzen. Gegenstände, die nicht so häufig gebraucht werden, sollten möglichst geschützt und staubfrei hinter Schranktüren oder in dekorativen Schachteln verstaut werden. Planen Sie also genügend Stauraum ein!

Sie werden sehen: Wer diese Tipps beherzigt, hat im Nullkommanichts seine kahl wirkende und spärlich eingerichtete erste eigene Wohnung in ein echtes Zuhause verwandelt.

Erstellt am 02.08.2017 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 22119 mal gelesen
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