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Die neuesten Treppen-Trends

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Mit dem Siegeszug des offenen Wohnens ist auch die Treppe im Haus immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Das Stufengebilde hat sich vom reinen Nutz- zum Designobjekt gemausert. Kein Wunder, dass sich seit einigen Jahren auch zunehmend Trends im Treppendesign ausmachen lassen. So ist derzeit das Naturmaterial Holz besonders angesagt, aber auch Sicherheit spielt eine immer größere Rolle im Treppenbau. Hier die fünf wichtigsten Treppen-Trends 2016 im Überblick:

Trend 1: Ambiente aus einem Guss
Wenn der Bodenbelag nahtlos in den Stufenbelag übergeht, sieht das nicht nur elegant aus, sondern es weitet den Raum auch optisch. Die Oberfläche des Bodens setzt sich nahtlos auf der Treppe fort und bildet somit eine Einheit. Das wirkt modern, großzügig und repräsentativ. Im puristischen Ambiente setzen Innenarchitekten dafür oft Fließestrich ein. Immer häufiger kommt aber auch Holz zum Einsatz. Denn es wirkt besonders edel und harmonisch, wenn Parkett die Stufen hinauf- oder hinabfließt, wenn also sowohl die Tritt- als auch die Setzstufen mit Holz belegt sind oder gar ganz aus Holz bestehen. Der natürliche Baustoff Holz schafft zudem eine gemütlichere Atmosphäre als die kühle, graue Betonoptik des Fließestrichs.

Trend 2: Filigrane Hingucker
Aktuelle Treppen beeindrucken nicht selten auch durch ein besonders stylishes Design. Absolut im Trend sind Treppen, die sich wie eine gefaltete aufgezogene Ziehharmonika entlang der Wand hinaufschlängeln. Bei diesen sogenannten Faltwerktreppen gehen Stufen und Setzstufen eine Verbindung ein, die Wangen fehlen komplett. Dadurch scheinen die an ein Origamikunstwerk erinnernden Stufengebilde fast frei zu schweben. Noch mehr Leichtigkeit versprühen Kragarmtreppen, bei der die Treppe auf ihr unverzichtbares Minimum reduziert wird. Kragarmtreppen bestehen nur aus den Trittstufen, die ohne Setzstufen an einer Seite an der Wand oder auch an einer Wange befestigt sind. So wird die Treppe zur Skulptur. Um das Bild nicht zu stören, verzichtet man bei Kragarmtreppen häufig auch auf ein Geländer. Sicher ist das allerdings nicht. Ein Kniff, den gewiefte Planer anwenden: Sie bringen auf der freien Seite der Treppe eine Verglasung an, die Absturzsicherung bietet und gleichzeitig den offenen Charakter des Stufenensembles nicht stört.

Trend 3: An die Zukunft gedacht
Das sichere Überwinden der Treppe ist ein anderer Aspekt, dem die Treppenbauer zunehmend Beachtung schenken. Denn die Treppe soll schließlich auch noch im Alter, wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist, genutzt werden können. Die barrierefreie Treppe – eigentlich ein Paradoxon, denn Treppen gelten bekanntlich als Musterbeispiel für Hindernisse, – ist im Kommen. Gemeint ist damit, dass die Treppe von Anfang an so geplant wird, dass sie zum einen sicher und bequem zu begehen ist und zum anderen bei Bedarf mit einem Treppenlift oder auch einem Plattformlift ausgestattet werden kann. Das bedeutet, die Treppe muss statisch und in ihrer Größe für die Nachrüstung mit einem Lift ausgelegt sein. Die Stufenkanten sollten sich kontrastreich abheben, ein Handlauf ist ein Muss.

Trend 4: Facettenreiche Beleuchtung
Eine große Rolle für die Sicherheit der Treppe spielt auch eine gute Beleuchtung. Dank der LED-Technik kann diese heute nahezu überall angebracht werden: in der Wand, in der Stufe, im Geländer oder auch in der Setzstufe. Auch Licht in allen nur erdenklichen Farbtönen ist heute kein Problem. Die vielfältigen Möglichkeiten, die die LED-Technik bietet, nutzen auch die Treppenplaner und setzen mit der Beleuchtung die Treppe in Szene. Wichtig ist jedoch, dass bei der Lichtinszenierung keine Schatten auf den Stufen entstehen. Am ehesten erreicht man dies mit einer breit strahlenden Lichtquelle vom oberen Absatz der Treppe aus. Werden zusätzlich noch Orientierungsleuchten an den Stufen angebracht, müssen diese an jeder Stufe vorhanden sein, um keine irritierenden Lichtinseln entstehen zu lassen.

Trend 5: So individuell wie möglich
Allen Strömungen gemeinsam ist, dass die Treppe immer mehr zum designstarken Blickfang im Wohnambiente avanciert. So individuell wie wir unsere Wohnungen einrichten, so individuell soll auch die Treppe sein. Im Trend liegen daher ungewöhnliche Materialien wie Glasstufen oder auch farbige Beläge – die Hauptsache ist, dass die Treppe zu 100 Prozent dem persönlichen Geschmack entspricht und zur Architektur des Hauses passt. Denn eine Treppe kauft man in der Regel für die Ewigkeit und sollte einem auch noch nach Jahren gefallen.

 

Stilvolle Einheit: Die Faltwerktreppe ist aus dem gleichen Holz wie der Boden gefertigt. Für Puristen: Rohe Betontreppen passen hervorragend zum angesagten Industrial Chic. Die Kragarmtreppe aus Eiche scheint zu schweben. Wie eine minimalistische Skulptur steht sie im Mittelpunkt des Wohnambientes. Mit einem Laminatboden lässt sich der Trend „Boden und Stufen aus einem Guss“ ebenfalls elegant umsetzen. Auch auf wenig Raum lässt sich eine innovative Treppe realisieren. Hingucker bei dieser Raumgewinntreppe: der gewundene Mittelhandlauf aus Edelstahl. Alles andere als 08/15: Die Multicolor-Stufen von Fuchs-Treppen gibt es in mehr als zwölf Farben. Ihre feinkörnige Oberfläche garantiert einen sicheren Tritt. Filigrane Optiken wie bei dieser Treppe mit Podest des Herstellers Fuchs-Treppen liegen im Trend. Die Stufen von Betontreppen lassen sich mit Holz, Naturstein oder Fliesen verkleiden. Dadurch passt sich die Treppe dem Wohnambiente an. Das Eichenholz desr DielenParkettbodens aus der aktuellen Puro-Kollektion findet sich auf den Stufen der Treppe wieder. Das schafft eine wohnliche Atmosphäre.
Erstellt am 17.08.2016 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 4270 mal gelesen
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