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Es grünt so grün… Der neue Wohntrend Indoor-Gärtnern

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Zuhause ist ein ganz persönliches Stückchen Heile-Welt. Und das schafft man sich jetzt vorzugsweise mit essbaren Mini-Pflänzchen… 

Haus und Garten waren bis vor kurzem zwei getrennte Welten: Drinnen wohnte man, draußen pflanzte und erntete man oder genoss sein grünes Reich. Seit einiger Zeit verschwimmen aber die Grenzen zwischen diesen Bereichen. Denn mit Outdoor-Teppichen, lauschigen Lampen und smarten Textilien werden Terrasse und Balkon zum Wohnzimmer unter freiem Himmel. Und in der Küche oder dem Wohnzimmer findet man immer häufiger Mini-Hochbeete oder –Gewächshäuser, in denen Nutzpflanzen wachsen. Indoor-Gärtnern ist Trend! Und die Wohnwelt antwortet darauf mit Begeisterung.

Das Glück des Gärtnerns

Während eingefleischte Gärtner schon lange ihr Gemüse vorziehen, ist der Trend nun auch bei allen anderen angekommen. Allerdings mit einem Unterschied: Die Pflänzchen bleiben bis zum Verzehr drinnen. Das Umtopfen in Erde und ein Leben unter freiem Himmel ist nämlich eigentlich gar nicht nötig. Und wenn man Kräuter und essbare Pflanzen gleich neben sich in der Küche hat, steigen auch die Chancen, dass sie gegessen werden… Weniger als um das essen, geht es aber um das Züchten, das Hegen und Pflegen der eigenen Pflanz-Sprösslinge. Weil das (bewiesenermaßen) glücklich macht und ein idealer Gegenpol ist zum hektischen Alltagsleben. Menschen, die einen ganzen Tag lang vor dem Rechner sitzen und in digitalen Welten wandeln, wünschen sich nämlich immer öfters ein Stückchen echtes Leben. Etwas, das Licht und Luft braucht und morgens frisches Wasser.

Forschergeist trifft Sinn für Genuss

Mit Kindern bekommt die Aufzucht von Salat & Co. gleich noch einen weiteren Aspekt: Sie lehrt den Kleinen grundlegende biologische Abläufe und Verantwortlichkeit: Denn so ein Salat will gegossen werden, um zu wachsen… In Zeiten perfektionistischem Supermarkt-Gemüses können die Kinder bei den eigenen Züchtungen aber auch erleben, wie eine Tomate rot oder eine Gurke lang wird. Und sie können auf tägliche Geschmacksreise gehen: Wie schmecken eigentlich die Blätter von Radieschen?

Köche, Food-Blogger und Ernährungswissenschaftler sind auch schon länger auf der Genussreise durch ihre sogenanten Micro-Leaves: Powerpflänzchen, Sprossen und Keimlinge wie Senf Wasabi oder Grüner Mizuna. Und alle sind begeistert: Von dem Geschmack, den Nährwerten und dem Erlebnis der Selbstzucht Etwas, dass übrigens nicht viel „Grünen Daumen“ benötigt!

Wohnlichkeit dank frischem Grün

Die neue Lust am eigenen Küchengarten ist auch einem veränderten Wohnsinn geschuldet, der das Kleine, Dekorative, Lebendige feiert. Seitdem die Welle der skandinavischen Nüchternheit abebbt und selbst Nippes wie Holztierchen wieder stilistisch erlaubt sind, kommen auch immer mehr Blumen und Zimmerpflanzen in unsere Zimmer — und jetzt eben das essbare Grünzeug. Das Schöne daran ist, dass man selbst in einer Stadtwohnung schon mit wenigen Pflänzchen den Eindruck erschaffen kann, als sei jenseits der Fensterbank die endlose, unbekümmerte Wiesenweite oder ein bilderbuchhafter Bauerngarten.

Selbst eingefleischte Ästheten springen übrigens auf den neuen Wohntrend auf: Weil es selten so hübsche Kisten, Kästen und Tower für Setzlinge gab, wie jetzt, oder auch ausgefallene Gießkannen, Schaufeln und Scheren. Weil Gärtnern mit den Hydrokulturen nicht mehr mit Dreck verbunden ist. Und weil ihr frisches Grün angesagten Trendwandfarben (wie pudrigem Rotweinrot oder Nordseeblau) bestens steht. Für den Anfang reicht auch ein kleines Mini-Beet auf der Küchenfensterbank. „Willst du glücklich sein, so schaffe dir einen Garten“ lautet ein chinesisches Sprichwort — und dabei ist es sicherlich egal, wie groß er ist…

Erstellt am 09.08.2017 Kategorie: Einblicke, Entdecken Der Artikel wurde bereits 1480 mal gelesen
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