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Feng Shui richtig angewendet

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Über kurz oder lang stolpert irgendwann einmal jeder, der sich mit der Gestaltung von Wohnräumen beschäftigt, über den Begriff „Feng Shui“. Die jahrtausendealte Harmonielehre, die ihre Wurzeln in China hat, soll den Energiefluss im Wohnumfeld verstärken und damit für mehr Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden sorgen. Feng Shui ist eine komplexe Lehre, die Expertenwissen erfordert. Deshalb sollte man immer einen Berater konsultieren, wenn man seine Wohnung mit Feng Shui aufwerten möchte. Dennoch gibt es einige Grundsätze, mit denen auch Feng-Shui-Laien mehr Harmonie in ihr Zuhause bringen können.

Feng Shui wird korrekterweise „Fong Schweyi“ ausgesprochen und bedeutet wörtlich übersetzt Wind (Feng) und Wasser (Shui), womit verdeutlicht wird, dass alles, was sich in der Umgebung des Menschen befindet, aus fließender Energie besteht. Eine bedeutende Rolle im Feng Shui spielt das Chi, womit die Kraft bzw. Energie gemeint ist, die den gesamten Kosmos durchströmt. In der Einrichtungslehre Feng Shui geht es darum, das Chi ungehemmt durch die Wohnräume strömen zu lassen. Ist der Fluss des Chi in den Räumen ideal, nicht zu schnell und nicht zu langsam, geht es dem Menschen darin gut. Er fühlt sich geborgen und geschützt.

Zugegeben, für manche Ohren klingt das auf den ersten Blick sehr esoterisch. Wer jedoch einen zweiten Blick wagt, merkt schnell, dass sich hinter der Lehre aus dem asiatischen Kulturkreis durchaus nachvollziehbare Harmonieregeln verstecken, mit denen sich negative Einflüsse auf unsere unbewusste Wahrnehmung minimieren und positive Eindrücke verstärken lassen. Feng Shui ist also ein Werkzeug, mit dem sich die Stärken und Schwächen des Wohnumfelds erkennen und durch die richtigen Maßnahmen gezielt harmonisieren lassen. Die Kunst des Feng Shui besteht vor allem darin, die Regeln individuell anzuwenden.

Prinzipien des Feng Shui

Es existieren viele Strömungen und unterschiedliche Denkansätze im Feng Shui, sodass nicht von einem allgemein verbindlichen Regelkanon gesprochen werden kann. Dennoch gibt es grundlegende Prinzipien, die alle Feng-Shui-Schulen lehren und die immer einen Naturbezug haben. Dazu gehören zum Beispiel das Ying-Yang-Prinzip und die Lehre von den fünf Elementen, die die fünf Zustände des Chis beschreiben: Holz, Feuer, Erde, Wasser und Metall. Alle fünf Elemente müssen im Einklang stehen, um einen optimalen Energiefluss zu garantieren. Jedem Element werden bestimmte Eigenschaften wie Formen, Farben und Materialien zugeschrieben. Auf dieser Basis und mithilfe eines Kompasses sowie der Beurteilung des Sonnenstandes und des damit verbundenen Lichtspektrums erarbeitet ein Feng-Shui-Berater eine individuelle Lösung. So analysiert der Experte, was der Raum braucht. Ist zum Beispiel Holz im Wohnzimmer günstig, kann ein Parkettboden statt eines Teppichs die richtige Wahl sein. Pauschallösungen gibt es nicht. Übrigens: Die oft als Hilfsmittel eingesetzten Symbole wie Klangspiele, Buddha-Statuen oder Kristalle sind nicht notwendig, um gutes Feng Shui zu praktizieren. Feng Shui lässt sich mit jedem Wohnstil umsetzen.

Feng Shui für den Hausgebrauch

Das Praktizieren von Feng Shui ist also eine Kunst für sich. Einige Feng-Shui-Weisheiten lassen sich aber dennoch von jedem relativ einfach umsetzen. Hier die sechs wichtigsten Einrichtungstipps:

  1. Entrümpeln Sie! Nicht und nur selten gebrauchte Gegenstände belasten den ungehinderten Energiefluss. Wer sich von diesem Ballast befreit, fühlt sich unweigerlich wohler. Aber: Eine kahle Wohnung ist mindestens genauso ungemütlich.
  2. Gestalten Sie jeden Raum bzw. Ihre Wohnung so, dass es Ihnen dort gefällt. Umgeben Sie sich mit Dingen, die sie gern haben.
  3. In der freien Natur ändert sich der Sonnenstand im Laufe des Tages. Hiermit ändert sich auch das Farbspektrum im Sonnenlicht. Ostlicht ist zum Beispiel blaustichig, Westlicht rotstichig, was einen großen Einfluss auf die geeignete Nutzung der jeweiligen Räume und somit auch auf die Gestaltung hat. Übertragen Sie dies auf Ihre Wohnung, indem Sie mehrere Lichtquellen und unterschiedliche Lichtstimmungen schaffen.
  4. Runde Formen lassen die Energie besser fließen als eckige. Wählen Sie daher lieber einen runden Wohnzimmertisch als einen eckigen und denken Sie bei der Auswahl ihrer Dekoobjekte daran, auf organische Formen zu setzen.
  5. Besonders häufig richten Menschen Ihr Schlafzimmer nach den Regeln des Feng Shui ein. Denn schließlich ist das der privateste Raum, in dem man sich unbedingt wohlfühlen sollte. Das Bett als zentrales Element sollte nicht direkt zwischen Tür und Fenster stehen, sondern am besten in einer geschützten Nische weit weg von Tür und Fenster. Vom Bett aus sollten Sie die Tür besser sehen als sie im Rücken zu haben. Das Kopfende des Betts sollte an einer Wand stehen, an der keine schweren Bilder oder gar Regale hängen. Gerümpel und Krimskrams unter dem Bett stören den Energiefluss und damit den Schlaf: Lassen Sie den Platz daher lieber frei. Spiegel sind im Schlafzimmer kritisch, da sie die Energie zurückwerfen und so für unruhigen Schlaf sorgen können.
  6. Auch Sofas und Schreibtische sollten Sie immer so im Raum platzieren, dass Sie im Sitzen die Tür im Blick haben.
In einem nach Feng Shui eingerichteten Schlafzimmer steht das Bett als zentrales Element mit dem Kopfende zur Wand und nicht im Durchgang von Tür und Fenster. Der Platz unter dem Bette sollte frei bleiben. Eine Buddha-Statue ist ein Symbol für innere Ruhe. Ihr gebührt Respekt! Wenn Sie einen Buddha als Dekoration aufstellen möchten, sollten Sie einen erhöhten Standort mit Wand im Rücken wählen. Diesen Keramik-Buddha gibt es bei www.suppanundsuppan.at. „Ein gut nach Feng Shui gestalteter Raum überzeugt durch eine harmonische Ausstrahlung, in der sich jeder auf Anhieb wohlfühlt“, betont Feng-Shui-Expertin Susanne Kissaun (www.kissaun.de). Der Couchtisch „Conch“ glänzt durch sein ausgefallenes Design und lässt durch seine Rundungen das Chi im Raum fließen. Erhältlich über www.delife.eu. Eine wichtige Feng-Shui-Regel lautet: Planen Sie genügend Stauraum ein. Liegt zu viel Krimskrams herum, kann das den Energiefluss hemmen. Der Raum wirkt vollgestopft. Organisch geformt strahlen diese Holzvasen von fleur ami Harmonie und Natürlichkeit aus und sind damit ideal für eine Dekoration nach Feng Shui. Von innen sind sie weiß lackiert. Gesehen bei www.greenbop.de. Ein Tipp von Interior- und Feng-Shui-Beraterin Bianca von Rücker: „Verbauen Sie auch in Ihrer Küche nicht alle Wände mit Schränken, da es Ihre Kreativität einschränken würde.“ (www.vonruecker-interior.com) Mit Spiegeln lässt sich die Chi-Energie lenken. Als Teil des Elements Wasser gleichen sie das Element Feuer aus. Gute Plätze für Spiegel nach Feng Shui sind der Eingangsbereich und über dem Herd, das Schlafzimmer eher nicht. Kinderzimmer sollten für ein optimistisches und glückliches Heranwachsen hell und freundlich gestaltet sein. Windspiele sind ein beliebtes Element im Feng Shui. Ein besonders imposantes Wind-Klangspiel hat der Online-Shop www.proidee.de im Programm. Eine allgemeine Feng-Shui-Weisheit: Umgeben Sie sich mit Accessoires und Dingen, die Ihrem Geschmack entsprechen und Ihnen gefallen. Die Prinzipien des Feng Shui orientieren sich an der Natur.
Erstellt am 22.06.2016 Kategorie: Einblicke, Entdecken Der Artikel wurde bereits 4526 mal gelesen
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