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Dreiklang aus Natur, Architektur und Akustik

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Mit der Eröffnung des neuen Festspielhauses in Erl fand ein Bauprojekt der Superlative seinen Abschluss. Die Architekten schafften eine beeindruckende Symbiose aus alt und neu. Das Festspielhaus spiegelt die umliegende Tiroler Berglandschaft wider, tanzt dabei eine Choreographie der Jahreszeiten und besticht durch eine beeindruckende Akustik.

Das Festspielhaus Erl liegt malerisch inmitten der Tiroler Natur. Im Vordergrund präsentieren sich satte Wiesen und dunkle Wälder, dahinter türmen sich die Bergriesen auf und beinahe wirkt es, als blickten sie anerkennend und respektvoll auf das architektonisch so einmalige Areal hinunter und lauschten bedächtig den unvergesslichen Klängen der Tiroler Festspiele Erl.

Choreographie der Jahreszeiten
Beide Festspielhäuser in Erl huldigen der Natur auf ihre eigene Weise. Das ältere, von Schuller erbaute Gebäude betont die Vertikale und tritt mit seiner weißen Fassade in der winterlich verschneiten Landschaft zurück. Das neue Festspielhaus erstrahlt in festlicher Pracht, wenn die Klänge der Tiroler Festspiele Erl während der Wintersaison aus dem Inneren dringen.

Zur Sommersaison verneigt sich das neue Gebäude vor der Natur und lässt dem strahlenden Weiß des älteren Hauses den Vortritt. Dann verschmilzt das moderne Festspielhaus dank seiner dunklen Fassade mit dem üppigen Grün der umliegenden Wälder und dem kantigen Felsmassiv. Die Architekten betonen hier im Gegensatz zum älteren Bau die Horizontale und unterstreichen den Anblick verschobener, tektonischer Platten. Auch aus diesem Grund schmiegt es sich ideal in das graue Gestein der Berge.

Kein schlechter Platz für Feste, keine schlechten Plätze für die Gäste
So sehr beim neuen Festspielhaus der Bestand respektiert und die Natur gewürdigt wurde, so sehr wurden auch den raumakustischen Maßnahmen allerhöchste Beachtung geschenkt. Ganz wichtig war es, die Architektur nicht der Akustik überzuordnen, denn erst wenn beides harmoniert, kann der perfekte Raumklang erreicht werden. So sind Bühne, Saal und Bühnenturm, welcher üblicherweise herausragt, in einem überhöhten Volumen untergebracht: die entscheidende Größe, die tolle Klangerlebnisse möglich macht.Das Ergebnis kann sich hören lassen.

Die Besucher der Tiroler Festspiele Erl genießen das perfekte Zusammenspiel aus Natur, Architektur und unvergesslichen Klangerlebnissen. All das macht die Erler Festspiele zu einem Ort der Superlative.

Infos zum 16. Festspielsommer der Tiroler Festspiele Erl gibt es hier: www.tiroler-festspiele.at

 

Bildquelle: © Peter Kitzbichler

Erstellt am 12.06.2013 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 1714 mal gelesen
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