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Neue Serie: die stillen Stars – 1. Folge: Schalter und Steckdosen

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Sie halten sich vornehm im Hintergrund, doch wer genauer hinschaut, erkennt die Raum prägende Wirkung von Türdrückern, Fenstergriffen, Fußleisten, Schaltern und Steckdosen. Wir sagen, wie Sie in der kaum überschaubaren Vielfalt genau jene finden, die in Ihrem Zuhause den richtigen Akzent setzen.

 

Es gibt wenige Details der Innenarchitektur, die wir so häufig berühren wie den Lichtschalter: wenn wir frühmorgens aufstehen, ins Bad gehen … – na, Sie wissen schon. Aber widmen wir ihnen bei der Auswahl dieselbe Aufmerksamkeit wie etwa dem Sofa oder den Küchenfronten, die wir deutlich seltener benutzen? Es ist schon so: Was klein ist, hat es schwerer, wahr- und ernst genommen zu werden. Dabei sind Lichtschalter und ihre engsten Verwandten, die Steckdosen, prägende Bestandteile der Innenarchitektur. Die Vielfalt des Angebots ist riesig, die treffsichere Auswahl umso wichtiger. Und wie immer geht es um Form, Material und Farbe.

 

Die Form: Hier sind die sanft gerundeten Ecken der 80er- und 90er-Jahre selten geworden, mit der klaren Formensprache zeitgemäßer Architektur wurde die scharfe Kante sehr beliebt. Aber schon zeigt sich der nächste Trend – die Rundung mit deutlich größerem Radius wie bei der Serie „R.1“ von Berker, eine Reminiszenz an die 70er-Jahre.

 

Das Material: Lichtschalter sind immer aus Kunststoff? Das hat sich erledigt. Oberflächen aus Metall, Holz und Glas, ja, Schiefer, Leder und Beton sind verfügbar, und das ist ein großer Gewinn! Denn so kann jeder ausprobieren, welches Material er am liebsten berührt, was mit einer womöglich extravaganten Wandgestaltung am besten harmoniert.

 

Die Farbe: Noch ist es nicht so weit, dass man einfach mit dem Farbmuster zum Hersteller gehen kann, um sich seine ganz persönlich eingefärbten Schalter zu bestellen, zumindest nicht als Privatmensch. Aber warum auch: Unsere Fotos zeigen ja, wie groß die Palette ist, aus der man auswählen kann.

 

Was über der Gestaltung nicht vergessen wollen: Funktionieren muss die Technik natürlich auch. Hier war der Flächenschalter, den GIRA 1966 auf dem Markt brachte, eine echte Innovation. Und ein Gewinn an Komfort und Beweglichkeit. Denn im Unterschied zu den vorher üblichen Kipp- und Drehschaltern kann man ihn auch betätigen, wenn man keine Hand frei hat, mit dem Ellenbogen etwa.

 

Jetzt steht die nächste Welle der Innovation an: die Umrüstung auf sogenannte intelligente Schalter. In ihnen stecken auf kleinstem Raum Steuereinheiten, die für verschiedenste Zwecke programmiert werden können. Auch gestalterisch hat die neue Technologie Vorteile. Denn statt großer Leisten mit drei oder mehr Schaltern, wie sie bei herkömmlicher Technik für große Räume und eine vielseitige Beleuchtung gebraucht werden, reicht nun: ein kleines Tastenfeld.

 

Ein fröhlicher Akzent auf jeder Wand: die Schalterserie „R.1“ von Berker in orangefarbenem Acryl Ja, es ist Beton. Besser lassen sich Schalter, Steckdosen und Bodenmaterial nicht aufeinander abstimmen („R.1.“ von Berker) Ja, es ist Beton. Besser lassen sich Schalter, Steckdosen und Bodenmaterial nicht aufeinander abstimmen („R.1.“ von Berker) Puristische Form, selbstbewusste Farbe: „Busch-axcent“ von Busch-Jaeger Der gebürstete Edelstahl der Serie „Carat“ wirkt ausgesprochen edel und hält sich trotzdem vornehm zurück (Busch-Jaeger) Goldglänzendes Messing und gebürstete Bronze sorgen für Opulenz und einen Hauch von Luxus: „ClassiX“ von Gira Mit der Technik, die in „Esprit“ steckt, lassen sich programmierte Lichtszenarien abrufen. Und die Raumtemperatur steuert man gleich mit. Die Oberfläche: Nussbaumfurnier (Gira) Naturmaterial, das den Händen schmeichelt: Linoleum auf dem Rahmen der Serie „Esprit“ von Gira Auf den großen Architekten Le Corbusier geht das Farbsystem „Les Couleurs“ des Herstellers Jung zurück. Wenn die Farbe so im Vordergrund steht, sollte die Form schlicht bleiben (Serie „LS 990“) Für die Serie „M-Pure“ von Merten können Bauherren aus mehr als 600 Materialen und Oberflächenstrukturen auswählen. Da müsste das Richtige dabei sein
Erstellt am 23.02.2015 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 1782 mal gelesen
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