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Ran an den Mopp

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Sauberer Auftritt: Fußboden perfekt reinigen

Ein strahlend reiner Boden gilt als beste Grundlage für ein behagliches Zuhause. Doch jeder Belag fordert seine individuelle Pflege.

Wer lebt schon gern zusammen mit Wollmäusen unterm Sofa, sorgt sich um Allergiker unter den Seinen und um krabbelnde Kleinkinder. Sprich: Eine regelmäßige Bodenpflege ist für ein Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden unabdingbar. Naturgemäß lassen sich glatte Böden am einfachsten reinigen.

Nebelfeucht wischen heißt die Devise

Auf Fliesen- und Natursteinböden garantiert regelmäßiges Wischen beste Hygiene. Das gilt ebenso für PVC (Polyvinylchlorid), Laminat, Parkett, Linoleum und Kork. Aber: Hier nur nicht mit zu viel Wasser panschen. Nebelfeucht wischen heißt die Devise, also sparsam mit dem kostbaren Nass umgehen und den Lappen vorher gut auswringen. Sonst leidet der Boden.

Laminat, Linoleum und Kork schätzen klares Wasser. Sowohl der Kunststoffboden, als auch der Linolbelag vertragen bei stärkerer Verschmutzung auch einmal einen Spritzer Neutralseife oder wachsfreies Reinigungsmittel im Wischeimer. Kork hingegen braucht neben reinem Wasser in größeren Zeitabständen eine Nachbehandlung mit einer Wachsschicht (außer mit Vinyl beschichteter Kork).

Robust und reinigungsfreundlich

Die Oberfläche entscheidet über die richtige Zusatzpflege von Holzboden. Einer Versiegelung beschert Parkettpflegemittel neuen Glanz und Widerstandsfähigkeit. Geöltes Parkett liebt Holzbodenseife und sollte ein- bis zweimal im Jahr nachgeölt werden. Wer sich unsicher ist, überlässt das lieber einem Fachmann.

Fliesen und Naturstein zählen zu den reinigungsfreundlichsten Bodenbelägen, ideal für Allergiker. Regelmäßig feucht aufgewischt, bleibt der Boden lange hygienisch sauber, denn Milben und andere lästige Mitbewohner haben darauf keine Chance. Während Fettspritzer beim Kochen oder Tropfen vom Nagellackentferner im Bad der robusten Keramik nichts anhaben können, sind Travertin, Kalkstein und Marmor nicht besonders säureresistent. Sie werden besser imprägniert, sonst hat man jahrelang ein Andenken, wenn ein Glas Rotwein umkippt. Ab und an dem Wischwasser Steinpflegemittel beigeben.

Staubsauger erledigt Grundsauberkeit

Grundsätzlich schafft der Staubsauger bei allen glatten Flächen eine Basisreinigung. Das gilt auch für kurzflorige Teppichböden. Auslegware aus synthetischen Fasern wie Polypropylen ist pflegeleicht und schmutzunempfindlich, ebenso wie reine Schurwollböden. Sorgt hier doch der natürliche Fettgehalt und der Aufbau der Faser dafür, dass Flüssigkeiten nur schwer eindringen können und fester Schmutz auf der Oberfläche bleibt.

Starken Verschmutzungen rückt man mit Teppichschaum zuleibe. Die Reinigung wertvoller Läufer und Brücken sowie Orientteppichen ist Sache des Fachbetriebs. Ihre langflorigen Zottel- und Flauschkollegen mögen nur die geringste Stufe des Staubsaugers oder eine pflegliche Behandlung mit dem guten alten Teppichklopfer. Besonders schonend und oft effektiver ist das Absaugen der umgedrehten Unterseite.

Ein Artikel von Tanja Müller

Erstellt am 21.12.2018 Kategorie: Einblicke, Entdecken Der Artikel wurde bereits 215 mal gelesen
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