HARO Lifestyle Magazin Logo

Login

Passwort vergessen? (schließen)

Beschützend und gemütlich: tolle neue Ohrensessel

Schriftgröße   

Gerade in offenen Grundrissen mit großen Fenstern fehlt uns manchmal eine beschützende Wand im Rücken. Wie wär’s stattdessen mit einem Ohrensessel? Designer haben Opas Lieblingsstück völlig neue Gestaltungen verpasst.

 

Lange ist es noch nicht her, da galt dieses voluminöse Sitzmöbel namens Ohrensessel als hoffnungslos gestrig. Wir erinnerten uns zwar mit seligem Lächeln an die Stunden, die wir dort auf Opas Schoß verbracht hatten. Für die eigene Wohnung freilich war dieser Trumm ein absolutes No-Go – klobig, hässlich gepolstert und oft noch nicht einmal besonders bequem. Und so wanderten immer mehr historische Modelle auf den Sperrmüll. Schade? Na ja.

 

Schade wäre allerdings, einen Trend zu verpassen, der gerade in Möbelhäuser und Wohnzeitschriften einzieht: den Trend zum neuen Ohrensessel. Designer haben das alte Möbelstück gleichsam abgestaubt, ihm neue Formen, Stoffe und Gestelle verpasst. Eine ausgesprochen clevere Idee. Denn mit der Entwicklung hin zum Allraum der modernen Architektur, in dem Wohnen, Essen und Kochen offen ineinander übergehen, wo große Fensterfronten schöne Ausblicke bieten sollen, fehlt uns immer häufiger der Schutz im Rücken – eine Grundvoraussetzung, dass wir uns zu Hause so richtig gemütlich und entspannt fühlen können. Da kommt der Sessel mit der hohen Lehne und den schützenden Ohren gerade recht.

 

Wie es sich für einen richtigen Trend gehört, gibt es eine erfreuliche Vielfalt der Gestaltungen, Materialien und Preise: vom eher traditionellen Design für 199 Euro beim Möbel-Discounter bis zum modernen Design-Klassiker „Egg-Chair“ in neuen Farben für ab fast 5000 Euro aufwärts. Stoff oder Leder, hart oder weich gepolstert, auf Füßen oder als Drehsessel – die Auswahl ist groß.

 

Hat er genug Raum? Als Solitär sollte der Ohrensessel einen Vorzugsplatz im Wohnzimmer bekommen, denn eingequetscht zwischen anderen Möbeln würde er nicht angemessen zur Geltung kommen. Und wer darf drauf sitzen? Der Andrang der Familienmitglieder dürfte groß sein. Aber zum Glück gibt es ja immer noch den Platz auf dem Schoß …

Der perfekte Platz, um zu relaxen und sich in ein spannendes Buch zu vertiefen: „Duke“ entworfen von Terence Conran (von Wilmowsky.com). Design-Legende Antonio Citterio, ein Experte für gutes Sitzen auf eleganten Formen, hat „Grand Repos“ mit Fußhocker gestaltet (Vitra). Preiswertes Design aus Schweden, nicht weniger gemütlich: „Strandmon“ von IKEA (Inter IKEA Systems B.V.). Der Poltrona Egg Chair, ursprünglich von Arne Jacobsen entworfen, kommt im Patchwork-Design ganz jung und frisch daher (Fritz Hansen). „Ro“ heißt dieser Sessel von Jaime Hayon, das dänische Wort für „Ruhe“. Womit seine Funktion wunderbar klar und einfach beschrieben ist (Fritz Hansen).
Erstellt am 10.12.2013 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 2050 mal gelesen
Kommentare (1)   Kommentar schreiben

  1. Ein Sehr Toller Beitrag ! Sehr Empfehlenswert. Ausführlich und klar verständlich geschrieben !
    Weiter so ! Werde diese seite auch zu meinem Lezeichen Hinzufügen ich hoffe es kommt auch noch mehr.

    Vielen Dank und Liebe Grüße deine Anna. S

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Kommentar schreiben
Beitrag teilen
0 1 Beitrag bewerten
Beitrag bewerten 0 1

Cookieicon
Hinweis zur Verwendung von Cookies  Mehr Informationen

Damit wir Ihnen den bestmöglichen Service bieten können, speichern wir die Informationen zu Ihrem Besuch in „Cookies“. Durch die weitere Nutzung unserer Website erklären Sie sich mit der Verwendung eben dieser Cookies einverstanden.

closecookie