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Den Sommer unterm Dach (über-)leben

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Jetzt kommen wieder die warmen, mitunter heißen Wochen. In einer Dachwohnung können sich schnell Sauna-Temperaturen einstellen. Lesen Sie, wie Sie Abhilfe schaffen.

So schön wir strahlendes Sommerwetter finden: Steigen die Temperaturen zu lange zu sehr an, kann das sehr belastend sein. Mit nachweisbaren Folgen für unser Wohlbefinden auch zuhause. Ab 25 Grad Innentemperatur sinkt unsere Konzentration und Leistungsfähigkeit, sind wir schneller erschöpft und deutlich reizbarer. Hält sich die Hitze in den Räumen, schlafen wir zudem schlechter und weniger erholsam.

Warum heizen sich gerade Wohnungen unterm Dach in heißen Sommern so stark auf? Dafür gibt es mehrere Gründe:

Jalousien helfen, die Wärme auszusperren
Was tun? Es gibt eine Grundregel beim sommerlichen Hitzeschutz: Die Wärme möglichst gar nicht erst hereinlassen. Welche Maßnahmen man dazu veranlassen kann, hängt vor allem davon ab, ob Sie Eigentümer oder Mieter der Wohnung sind. Als Eigentümer könnten Sie eine grundsätzliche Lösung anstreben und eine Wärmedämmung nach heutigem Standard herstellen lassen. Aber das bedeutet eine erhebliche Investition, und in der Regel ist die Wohnung für Wochen nicht bewohnbar.

Die zweite Einfallschneise der Hitze sind die Fenster. Hier kommt es auf eine wirkungsvolle Verschattung an. Am besten ist eine außenliegende Verschattung, sie hält bis zu 80 Prozent der Sonnenstrahlen ab. Ebenfalls hilfreich sind in die Scheibenzwischenräume integrierte Jalousien. Auch sie können bis zu 80 Prozent der Infrarotstrahlung, die für die Wärmeentwicklung sorgt, reflektieren. Innenjalousien sind weniger wirkungsvoll, aber dennoch weit besser als gar keine Verschattung

Nur lüften, wenn es draußen kühler ist
Ein entscheidender Faktor fürs Wohlbefinden ist das Lüften. Widerstehen Sie der Versuchung, den ganzen Tag über die Fenster offen zu halten! Auf diese Weise heizen sich die Wandflächen nur umso schneller auf und halten die Wärme in den Räumen! Lassen Sie stattdessen die Fenster tagsüber geschlossen und lüften Sie möglichst dann, wenn die Außentemperatur noch angenehm ist, idealerweise nachts bis in die frühen Morgenstunden und am späten Abend. Damit die Wände abkühlen können, sollten Sie möglichst viel Luft hereinlassen, also querlüften bei komplett geöffneten Fenstern.

Klimageräte helfen, verbrauchen aber viel Strom
Schließlich gibt es noch technische Lösungen. Die einfachste ist ein Ventilator. Er sorgt nicht für eine tatsächliche Abkühlung der Luft, aber der Luftzug lässt die gefühlte Temperatur im Raum ein wenig sinken. Klimageräte dagegen helfen tatsächlich gegen die Hitze, vor allem wenn sie die Wärme über Durchlässe in der Außenwand nach draußen abführen (das muss der Vermieter genehmigen!). Ihr großer Nachteil: Sie verbrauchen zum Teil viel Strom, sollten also nicht permanent laufen, sondern nur an wirklich heißen Tagen.

Und noch ein Tipp: Achten Sie darauf, selbst möglichst wenig Wärme zu produzieren. Lampen, Computer, TV-Geräte, Backöfen und warme Duschen sollten nur so lange laufen wie unbedingt nötig.

Erstellt am 06.06.2018 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 196 mal gelesen
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