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Neue Solar-Gadgets: clever und nützlich

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Faszination Solar-Technik: Die Möglichkeit, Strom aus Sonnenenergie zu gewinnen, scheint die Kreativität der Erfinder und Designer geradezu zu beflügeln. Ständig kommen neue praktische und schöne Dinge auf den Markt, die mit Solarstrom betrieben werden. Manche sind skurril, manche witzig, andere vor allem nützlich – wir haben uns auf die Suche nach interessanten Entwicklungen gemacht.

 

Sonnenlicht im Einmachglas

Sun Jar heißt die etwas andere Solarleuchte, mit der sich tagsüber das Sonnenlicht einfangen lässt, um es abends oder nachts nutzen zu können. Einfach mit geöffnetem Deckel in die Sonne oder auch ins Mondlicht stellen und etwa drei Stunden später ist es aufgeladen. Dann den Deckel wieder schließen: Das Glas leuchtet für ca. fünf Stunden. Ideal fürs Zelten oder kuschelige Abende zu zweit auf dem Balkon. Das Einmachglas mit Sonnenlicht stammt von der Designfirma suck.uk und wird über www.coolstuff.de vertrieben.

 

Komm, lass uns Sonnenlader puzzeln!

Ein junges Start-up-Unternehmen aus Berlin mit dem Namen Sonnenrepublik stellt Cliccs her. Das sind streichholzschachtelgroße Kästchen mit Rahmen in sechs Farben, auf denen leistungsstarke kristalline Solarzellen sitzen. An allen vier Seiten können weitere Cliccs angedockt und somit Leistung, Farbe und Form individuell verändert werden. Dazu gehört der ClicLite, ein Mini-Solarlader, der auch noch Schlüsselanhänger und Minileuchte in einem ist. Mit den Cliccs lässt sich somit auch unterwegs das Smartphone oder Tablet laden und dank der Clips können sie an Taschen, Rucksäcken oder auch der Kleidung befestigt werden. Geschäftsführer Oliver Lang hat eine Vision einer Clicc-Community: „Es entsteht eine ganze Welt aus Solarmodulen in verschiedenen Farben, Editionen und aus Ladegeräten. Wir entwickeln all diese Produkte selbst. Später können Endgeräte von Partnern aus der Industrie für uns oder für ihr eigenes Produktsortiment entwickelt werden“, prognostiziert er. Unter www.clicc.de können der Bausatz und sämtliche Zusatzgeräte schnell und einfach geordert werden.

 

Aufblasbare Laterne

Für alle, die gern Campen oder längere Wandertouren unternehmen, ist die aufblasbare Laterne das ideale Gadget. Die integrierten Lithium-Ionen-Akkus laden sich in etwa acht Stunden in der Sonne komplett auf. Das Licht wieder abgeben kann die Laterne dann für bis zu zwölf Stunden. Eine einzige Ladung hält laut Herstellerangabe bis zu drei Monate vor. Das PVC-Gehäuse ist wasserdicht. Und sollte einmal etwas unterwegs passieren, kann die Laterne mit ihrer Blinklicht-Funktion auch weithin sichtbar Alarm geben. Zu bestellen über www.radbag.de.

 

Das erste E-Bike mit Solarlademöglichkeit

Die E-Bikes von LEAOS mit dem ausdrucksstarken Unisex-Design werden von Hand in Italien gefertigt und bieten alles, was man von einem hochwertigen E-Bike erwartet. Die NuVinci Harmony Schaltung sowie den Carbonlenker mit integriertem Display, Carbonschutzbleche und Lichtanlage gibt es serienmäßig. Der Akku stammt vom deutschen Hersteller BMZ. Im Angebot gibt es eine 45 km/h- und eine 25 km/h-Version. Auf Wunsch können auch Sonderanfertigungen mit Holz und Leder erstellt werden. Doch was das LEAOS so einzigartig macht, ist die Möglichkeit, es mit einer Solarladefläche auszustatten. Die hochwertige Solarfolie passt perfekt zum schnittigen Design und macht den E-Biker unabhängig von herkömmlichen Stromquellen. Der aktuelle Ladestand des Akkus kann an einem Display jederzeit abgelesen werden, und sollte die Sonnenenergie mal nicht ausreichen, kann man LEAOS Solar auch an eine Schnellladestation andocken. Auf der herstellereigenen Homepage www.leaos.com lässt sich Ihr Traumrad konfigurieren und bestellen.

 

God save the Queen

Der eine oder andere wird sich jetzt sicherlich fragen: „Braucht man das?“ Die ehrliche Antwort: „Nicht wirklich.“ Aber es ist lustig, wenn die Queen Besucher huldvoll begrüßt, ob aus dem Fenster heraus, im Esszimmer oder neben dem Sofa. Auch im Gäste-WC ist die Miniaturausgabe ein gern gesehener Gast. Unermüdlich winkt sie dezent mit der Hand, denn in ihrer Handtasche sind Solarzellen versteckt. Wer nicht so königstreu ist, kann sich auch einen winkenden Albert Einstein oder den Papst ins Haus holen. Die Dekofiguren von Kikkerland gibt es über den Online-Shop www.spuersinn24.de zu kaufen.

 

Schattenspender und Sonnenfänger in einem

Ein Sonnenschirm in zweifacher Hinsicht – das ist Dalia. Zum einen bietet er Schatten, zum anderen sammelt er Sonnenenergie. Wie er das macht? Er neigt sich von selbst der Sonne zu, öffnet sich morgens und schließt sich auch wieder automatisch abends. Seine Solarzellen nehmen die Sonnenstrahlen auf. Die Sonnenenergie wird in einem Akku im Fuß gespeichert und kann so jederzeit wieder abgerufen werden. Dalia gibt es in zwei Design-Varianten: als Einsteiger-Version Leaf (595 Euro) und als exklusive Crowd-Variante (2.995 Euro). Doch Achtung: Noch gibt es Dalia nicht zu kaufen. Der Hersteller EnBW möchte die Idee nur in Serie realisieren, wenn tatsächlich ein Markt dafür da ist, und ruft daher alle Interessenten auf, sich an einem Crowdfunding-Projekt zu beteiligen. Wenn genügend Kunden mit ihrem Invest ein Signal an das Unternehmen geben, wird Dalia auch produziert. Auf www.startnext.de können Sie das Produkt vorbestellen und Ihren Kaufwunsch äußern.

 

Sun Jar verströmt ein angenehm warmes Licht. Den Deckel tagsüber öffnen, damit die Solarzellen den Akku aufladen. Deckel drauf und es leuchtet: Die Sonne ist im Einmachglas. Die Clicc-Solarmodule sind 4 x 4 cm groß und nur 4 mm hoch. Auch das Ladegerät ClicLite ist handlich klein und kann überall hin mitgenommen werden. Immer dabei: Die Cliccs können per Clip an der Kleidung befestig werden. Hightech trifft Ästhetik: LEAOS Solar, das erste autarke Solar-E-Bike. Die Solarladefläche des E-Bikes ist elegant ins Gehäuse integriert. Der Tiefeinstieg macht das E-Bike zum Unisex-Fahrzeug. Leaf heißt die Sonnenschirmvariante für Einsteiger. Die luxuriöse Crowd-Variante von Dalia soll es auch für Gastronomiebetriebe geben. Die Crowd-Variante öffnet und schließt sich.
Erstellt am 25.06.2015 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 3108 mal gelesen
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