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Nostalgie für Genießer

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Herde aus Edelstahl, Ceran und Glas sind praktisch, schick und leicht zu reinigen. Aber was für einen Auftritt hat dagegen ein nostalgisches Modell mit Messingknäufen und satten Farben? Die Technik: zeitgemäß. Das Erscheinungsbild: die schiere Pracht

 

Paris um 1900: Die feine Gesellschaft amüsiert sich im Theater, trinkt prickelnden Champagner und tafelt in vornehmen Restaurants. In dieser Belle Epoque revolutioniert Albert Dupuy, Gourmet und genialer Erfinder, die französische Küche mit dem „gasbetriebenen Brat- und Backapparat La Cornue“. Dank zirkulierender Luft trocknen die Speisen darin nicht aus. Dupuys Herde halten Einzug in die Küchen der Gesellschaft, La Cornue wird zum Markennamen.

 

Mehr als 100 Jahre später gibt es diese prachtvoll glänzenden Kochstellen noch immer – und was für welche! Wie früher bestehen sie aus Gusseisen, Messing, Edelstahl und Emaille, nur die besten Materialien kommen zum Einsatz. Bei La Cornue wird auch heute jedes Modell vollständig von Hand zusammengesetzt, und nur auf Bestellung. Dass die Kunden mindestens zwei Monate auf ihren Herd warten müssen, stört sie nicht. Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

 

In einem nostalgischen Herd von heute – andere namhafte Hersteller sind zum Beispiel J. Corradi aus Italien und AGA aus England – gibt es natürlich alles, was ambitionierte Hobbyköche sich wünschen: Induktionsfelder, Gasbrenner, ein Holzofen, ein Multifunktionsbackofen (Gas oder Strom) sowie eine Warmhaltebene für die fertigen Speisen. Manche Öfen arbeiten zudem als Wärmeschrank für das Garen mit niedrigen Temperaturen. Um das Ensemble perfekt zu machen, liefern die Hersteller passende Wandplatten aus Edelstahl sowie Abzugshauben gleich mit. Ob schwarz, dunkelrot, grün, weiß, Chrom oder stahlgrau: Die Farbe für die Fronten richtet sich ganz nach Kundenwunsch.

 

Einen besonderen Clou hat der Hersteller J. Corradi im Programm: Die Herde aus der „Thermo“-Serie lassen sich in das häusliche Heizsystem integrieren. So trägt die in der Brennschale des Herdes erzeugte Wärme dazu bei, das Wasser in den Heizkörpern oder gar der Fußbodenheizung zu erhitzen. Wird noch ein Wärmetauscher oder ein Sammelsystem, ein sogenannter Puffer, eingesetzt, kann der Herd sogar fürs warme Wasser im Haushalt sorgen.

 

Wie schön: Auch wer die nostalgische Pracht liebt, ist deswegen noch lange nicht von Gestern.

Prächtig und komfortabel: Ein Chateau 120 von La Cornue hat zwei Backöfen und eine große Ringherdplatte aus Gusseisen. Nostalgischer geht es kaum. Bei diesem Chateau 150 passen die Messing-Beschläge und –knöpfe wunderbar zur elfenbeinfarben schimmernden Emaille. Für Gourmets mit begrenztem Raum. Der Castel 75 hat trotzdem zwei Gasbrenner, Ringherdplatte sowie Elektro- oder Gasbackofen mit Elektrogrill. Der Cornuchef Grand Papa 135 ist gleichzeitig Gewölbebackofen und Wärmeschrank – zum Wärmen von Speisen und Tellern sowie für exakt temperiertes Garen im Bereich bis 110 Grad Celsius. Der Chateau 120 hat ebenfalls ein elektrisches Wärmefach. Für die Front stehen 29 Emailfarben zur Verfügung – hier ist es klassisches Schwarz.
Erstellt am 18.07.2014 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 2310 mal gelesen
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