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Offenes Wohnen – ein Trend im Test

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Früher gab es Küche, Ess- und Wohnzimmer in unseren Häusern und Wohnungen, heute fließt alles ineinander. Offene Grundrisse sind zum Standard geworden. Vieles spricht dafür – aber manches auch dagegen. Lesen Sie unser Pro und Contra. 

PRO. Offenes Wohnen …

… ist angesagt
In Zeitschriften, Wohnbüchern und Musterhausparks sind offene Wohnbereiche, bei denen Kochen, Essen und Wohnen ineinander übergehen, längt Standard. Kein Zweifel: Das sieht richtig gut aus!

… ist großzügig
Die meisten von uns mögen es einfach, wenn der Blick ein bisschen weiter schweifen kann, wenn die nächste Wand nicht drei, sondern acht Meter entfernt ist. Selbst bei kleiner Grundfläche wirken offene Grundrisse nicht beengt, sondern angenehm großzügig.

… spart Platz
Nicht nur die Wände, die man weggelassen hat, nehmen keine Fläche in Anspruch, sondern vor allem der Flur, der im klassischen Grundriss die Räume miteinander verbindet. „Verkehrsflächen“, wie es bei Architekten heißt, sind beim offenen Wohnen in die Wohnräume integriert. Auch deswegen sind diese Grundrisse effektiv und platzsparend zu nutzen.

… ist kommunikativ
Die Skandinavier haben es uns einst vorgemacht: Der Familienraum, bei den nordischen Nachbarn schon lange üblich, bringt die Bewohner einander näher. Kommunikation ist nun mal ohne Wände dazwischen leichter. Und wenn dafür im offenen Grundriss genug Platz ist, gelingt sie besser.

… eignet sich für junge Familien
Kleine Kinder spielen einfach lieber in der Nähe der Eltern. Und die Kleinen bei der Küchenarbeit im Blick zu haben, ist ein beruhigendes Gefühl.

… schafft Party-Locations
Die besten Partys finden in der Küche statt? Umso besser, wenn sie mitten im Wohnraum ist. Hier kommt die kommunikative Kraft so richtig zur Wirkung.
 

CONTRA. Offenes Wohnen …

… ist weniger flexibel
Fasziniert ein spannendes Buch lesen, wenn es in der Küche klappert oder Fußball im Fernsehen läuft? Das ist wie Arbeiten im Großraum – nicht jedermanns Sache. Abgeteilte Räume lassen sich flexibler und individueller nutzen.

… erfordert gute Nerven
Wo der Blick schweifen kann, kann es auch der Lärm. Und eine Tür, die man hinter den spielenden Kindern einfach mal schließen möchte, gibt es nun mal nicht.

… bietet weniger Stellflächen
Wo Wände fehlen, kann man auch keine Schränke oder Bücherregale aufstellen. Der offene Grundriss stellt damit vor allem Menschen, die gerne viele Dinge um sich versammeln, vor große Herausforderungen.

… fordert Ordnungs-Liebhaber heraus
Essen mit dem Blick auf das Chaos, das ein aufwendig gekochtes Menü auf der Arbeitsplatte hinterlassen hat? Und anschließend den Abend in der Sofaecke genießen, wenn das Geschirr noch auf dem Tisch steht? Viele Gastgeber können das nicht – und wünschen sich die klassische Aufteilung zurück.

… ist nicht kuschelig
Das sollten wir nicht verkennen: Kleine Räume können wunderbar behaglich sein, ja, geradezu intim. Wer diese Atmosphäre liebt, sollte sich dieses Glück auch bei einem offenen Grundriss gönnen. Vielleicht im Dachgeschoss?

Erstellt am 30.08.2017 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 4016 mal gelesen
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