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Pimp my Möbelstück

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Spezialanbieter vertreiben in Onlineshops individuelle Designs und schicke Extras für Massenklassiker.

 

Ikeas Trofast ist eine unauffällige Plastikbox, perfekt geeignet für Kinderzimmer oder Keller. Kaum zu glauben, dass man aus diesen Boxen ein futuristisches Büro entwerfen kann. Oder dass aus der IKEA PS Lampe der Star Wars Todesstern wird. Auf Webseiten wie www.ikeahackers.net und www.ikeafans.com sammeln designbegeisterte Menschen Bilder und Bauanleitungen, die aus Klassikern extravagante Hingucker machen.

 

Auch für den weniger ambitionierten Bastler gibt es verschiedenste Accessoires, damit aus Massenmöbeln einzigartige Stücke werden. Marie-Helen Hofstaedter ist die Inhaberin von www.saustarkdesign.com. In ihrem Onlineshop bietet die Designerin exquisite Stoffbezüge für Ikeas Klippan-Couch, die dem Dauerbrenner eine gehörige Portion Frische und Exklusivität einhauchen. Auch die Ektorps und Karlstads des schwedischen Branchenriesen werden mit Bezügen aus der Münchener Ideenschneiderei regelrecht aufgemöbelt.

 

Oft ist es nicht nur der Preis: Möbel von IKEA und Co finden sich vor allem wegen ihrer vielseitigen Anwendbarkeit und ihrem scheinbar zeitlosen Design in fast jeder Wohn- und Arbeitsstätte. So wird aus einfachen Regalen eine millionenfache Beute menschlicher Möbelkauf-„EXPEDITionen“!

 

Dem Ideenreichtum junger Designer ist es jetzt zu verdanken, dass man beim Präsentieren seiner Neuanschaffung das Überraschungsmoment auf seiner Seite hat. Statt „Genau das haben wir auch im Wohnzimmer“, bekommt man ein, „Wo habt ihr denn das her, kenn ich so ja gar nicht?“ präsentiert. „New Swedish Design“ aus Potsdam etwa hat sich auf praktische und innovative Accessoires spezialisiert. Auf diese Weise lassen sich schwedische Klassiker funktionell und optisch im Nu aufwerten. Junge Eltern bekommen mit „Buxenvoll“ einen schicken Wickeltisch, der durch seinen verstellbaren Anschlag flexibel zwischen verschiedenen Möbelstücken montiert werden kann. Ein anderes Beispiel sind Regaleinsätze wie das Weinregal „Kaltern“. Dies ist, laut Firmenchef Oliver Götze, mittlerweile „auch in Physiotherapie-Praxen und Schneidereien zu finden“.

 

Darüber hinaus praktiziert man im Unternehmen eine neue Form von „Mass Customization“ – Massenware, die der Kunde durch verschiedene Optionen individualisieren kann. Eine neue Variante davon: Der Kunde bringt seine Ideen selbst ein und setzt sie dann gemeinsam mit dem Unternehmen um. Für besonders gelungene Designs zahlt das Unternehmen sogar eine Provision – eine win-win-Situation. Bei „New Swedish Design“ ist aus einer solchen „Open Innovation“ das schlichte, dabei äußerst praktische MANDAL- Bett als Sonderedition mit extra viel Stauraum entstanden.

 

Auch große Möbelhersteller wie etwa XXXLutz haben den Trend zum stilvollen Aufmotzen entdeckt und bieten Ihren Kunden die Möglichkeit, am Herstellungsprozess teilzuhaben. Semi-antike Bodenbeläge wie der vornehmlich Wohnzimmer dominierende Dauerklassiker „Perserteppich“ werden entfärbt, mit modernen Farben aufgefrischt und schließlich in Rechtecke zerschnitten. Der Kunde kann Farben und Größe wählen und erhält ein Unikat, das seine Identität in Form von durchschimmernden Mustern bewahrt und, neu zusammengesetzt, als extravaganter Eyecatcher orientalisches Flair mühelos ins dritte Jahrtausend überführt.

 

Erstellt am 03.06.2014 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 3632 mal gelesen
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