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Oma Käthe neben Henri Matisse: Räume gestalten mit Bildern

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Kunstplakate, Kinderfotos oder die klassische Malerei in moderner Interpretation – es gibt viele Wege, die ganz persönliche Galerie zu inszenieren.

Soll ein einzelnes Bild optimal zur Geltung kommen, zählt vor allem die Höhe. Als Faustregel gilt: Die Mitte des Bildes sollte in Augenhöhe oder leicht darüber liegen. Damit der Gesamteindruck nicht zu unruhig wird, ist es ratsam, sich an vorgegebenen Kanten zu orientieren. Die Oberkanten von Türen oder Möbeln bieten dafür Anhaltspunkte.

 

Eine klassische Regel für die Aufteilung von Flächen ist der goldene Schnitt. In der Malerei und Fotografie spielt diese Formel seit Jahrhunderten eine entscheidende Rolle – damit kann man also kaum etwas falsch machen. Wer ein Bild nach dem goldenen Schnitt aufhängen will, zieht in fünf Achtel der Wandhöhe eine Bleistiftlinie. Drei Achtel des Rahmens sollten über dieser Linie liegen.

 

Mit der Anzahl der Bilder steigt auch die Zahl der Varianten zum Aufhängen. Grundsätzlich ist die Wandgestaltung mit Bildern eine Frage des Typs: Wer es puristisch mag und Wert auf Ordnung legt, wird ein einzelnes großformatiges Bild einem bunten Arrangement von gesammelten Werken vorziehen. Doch auch beim Aufhängen mehrerer Bilder stellt sich zuerst die Frage, wie das Ensemble am Ende wirken soll: lieber wohlgeordnet und symmetrisch oder eher spannungsreich und zufällig arrangiert?

 

Streng geordnet wirkt die Rasterhängung. Dabei sollten alle Bilder das gleiche Format und einheitliche Rahmen haben. Sie werden in einem geometrischen Schema in exakt gleichen Abständen aufgehängt. Bilder verschiedener Formate lassen sich gut mit der Kantenhängung ordnen. Dabei hängen alle Bilder so in einer Reihe, dass die unteren oder oberen Kanten auf einer Linie liegen. Eine waagerecht an der Wand gespannte Schnur hilft beim Aufhängen. Interessanter und flexibler wird diese Form der Wandgestaltung mit einer Bilderleiste, auf der die Kunstwerke einfach abgestellt werden können. Nicht nur Bilder, sondern auch andere Objekte wie Figuren oder Modelle finden darauf Platz und lassen sich schnell und einfach neu arrangieren.

 

Soll die Bilderwand besonders lässig wirken und sehr unterschiedliche Werke zusammenbringen, empfiehlt sich die Petersburger Hängung oder Salonhängung. Dabei werden viele Bilder dicht beieinander aufgehängt. Die Abstände sollten variieren. Hier ist viel Geschick gefragt, damit kein Chaos entsteht. Am besten arrangiert man die Bilder zunächst auf dem Fußboden, bevor die Bohrmaschine in Aktion tritt. Eine Hilfe bietet das „Inside the Lines“ Prinzip: Dabei werden die Bilder innerhalb einer gedachten geometrischen Form angeordnet, etwa im Oval, Kreis oder Rechteck.

Vielfalt im Rahmen: Die Anordnung der Bilder folgt einem Rechteck. Verschiedene Abstände und Formate bringen Spannung hinein. Schnurgerade: Die Reihenhängung ist eine sehr einfache Variante, Bilder anzuordnen. Hier kommt es auf gerade Linien und exakte Abstände an. Privatgalerie zwischen Küche und Bad: In der Petersburger Hängung ergeben die vielen unterschiedlichen Bilder ein harmonisches Ganzes. Klare Kante für die Kunst: Mit zwei Bilderreihen in Kantenhängung wird die Ahnengalerie zum Hingucker. Perfekte Ordnung in schwarz-weiß: Bei der Rasterhängung kommt es auf exakte Abstände und gerade Linien an. Lässig und variabel: Bilderleisten bieten die Möglichkeit, verschiedenste Kunstwerke ganz einfach an die Wand zu bringen.
Erstellt am 13.05.2014 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 3706 mal gelesen
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