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Schwarz-Weiß – der ewig junge Klassiker

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Die Farbtrends kommen und gehen, die Kombination Schwarz-Weiß war immer aktuell und wird es bleiben. Ob es Stoffe sind, Fliesenmuster oder monochrome Möbel vor dem Hintergrund des Farb-Komplementärs: Die Wirkung ist frisch, klassisch und modern zugleich.

 

Sexy, raffiniert, minimalistisch, in der Balance, perfekt geordnet, zeitlos, elegant – wenn ein Wohnstil derart überschwänglich gelobt wird, muss er schon etwas Besonderes sein. Und das ist „Schwarz-Weiß“ zweifellos: ein ewig junger Klassiker, der sich seit dem Art Deco mühelos gehalten hat in der schnellen Abfolge von Trends und Stilen. Woran liegt’s?

 

Zuallererst wohl am faszinierenden Gegensatz der beiden Protagonisten. Weiß ist die Farbe der Unschuld und Reinheit, ein sanfter Begleiter, der sich vornehm zurückhält und dennoch einen Raum prägen kann. Weiße Wände laden dazu ein, sie zu füllen – mit Dekoration oder auch nur mit großen Gedanken. Schwarz dagegen ist dramatisch, theatralisch, hat Kraft und Wucht, steht für Glamour, Stil, Würde und Eleganz.

 

Was beide Farben verbindet: Sie sind gute Gastgeber für andere Farben und Materialien. Beim Weiß wissen wir das, nicht zufällig ist es seit Jahrzehnten die beliebteste Wandfarbe. Beim Schwarz ist das weniger selbstverständlich. Aber denken Sie an Kissen in verschiedenen Sand- und Grautönen auf einem schwarzen Ledersofa. Oder an Bilder auf einer – vielleicht zum Anthrazit gebrochenen – schwarzen Wand. Es sieht einfach toll aus!

 

Und es steigert den edlen Effekt, wenn diese beiden Nicht-Farben, wie Experten sie wenig charmant bezeichnen, in unterschiedlichen Materialien ihre Aufwartung machen: als Stoff, Leder, Lack, lasiertes Holz oder Stein. Getrommelter weißer Marmor oder Schiefer lockern den strengen Kontrast des Gegensatzes auf und bringen auf vornehme Art Leben und Vielfalt in die Gestaltung.

 

Ein wichtiges Kriterium beim Einrichten ist ja die Wandlungsfähigkeit – und hier ist unser klassisches Paar unübertroffen. Die monochrome Strenge langweilt mich nach einiger Zeit? Dann her mit bunten Kissen, Vorhängen, Teppichen und Accessoires! Jede Farbe ist willkommen. Und wenn ich ihr nach einer Weile überdrüssig bin, wird sie einfach wieder entfernt. Zurück bleibt: ein ewig junges Paar, das sich dank seiner Gegensätze so wunderbar verträgt.

 

Hocker, Beistelltisch oder Blumensäule – oder, auf den Kopf gestellt, Spielzeugkiste, Schirmständer oder Papierkorb? Bei aller Strenge der Farbgestaltung ist „Briq“ von Koziol ausgesprochen vielfältig (www.arshabitandi.de) Klassisch und verspielt zugleich: Die lockere Anordnung der Elemente des Modulsystems „Cubit“ verbindet Gegensätze miteinander Klassische Eleganz in moderner Interpretation: Die schwarzen Akzente verleihen dem Raum Ausdruckskraft Einige Grautöne und wenig helles Holz – und schon wirkt der Kontrast von Schwarz und Weiß sanft und harmonisch (Norman of Copenhagen) Wie rustikal und gemütlich Schwarz und Weiß daherkommen können, beweist diese Küche. Dabei ist die mit Tafelfarbe gestrichene Wand nicht nur eindrucksvoll, sondern auch praktisch Reich an Nuancen und sehr lebendig ist diese Inszenierung der englischen Star-Designerin Tricia Guild Pepita reloaded: Das Muster, das in den 60er-Jahren Hüte und Röcke zierte, macht sich auch auf einem Sofa ziemlich gut („Deep Space“ von Brühl)
Erstellt am 13.03.2015 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 2517 mal gelesen
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