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Schlank und stylish: die neuen Sekretäre

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Früher waren Sekretäre prächtig gestaltet, aber ziemlich voluminös. Schließlich brauchte man Raum für Schreibutensilien und Korrespondenz. Heute reicht ein schlankes Plätzchen fürs Notebook – aber bitte mit Stil!

 

Gute Ideen können Jahrhunderte überdauern, auch wenn sie gelegentlich aus der Mode kommen. Irgendwann sind sie wieder da und wirken in zeitgemäßer Form so frisch wie eh und je. Unter den unzähligen Möbelstücken, die im Laufe verschiedener Epochen entworfen wurden, ist der Sekretär ein schönes Beispiel: Schon vom 18. Jahrhundert an gehörte er zu den „Must-Haves“ privater Bibliotheken. Als klassischer Schreibschrank oder in der Form einer Kommode mit Aufsatz, mal kompakt, mal elegant oder reich verziert. Neben der aufklappbaren oder ausziehbaren Schreibfläche waren viele kleine und größere Fächer und Schubladen das besondere Kennzeichen des Sekretärs. Diverse Schreibutensilien wie Tintenfass, Federn und Löschwiege fanden dort ebenso ihren Platz wie Briefe und Dokumente. Auch Geheimfächer gehörten dazu, deren verborgener Inhalt – von der Liebesdepesche bis zum Testament – reichlich Stoff für historische Romane und Krimis bietet.

 

Heute tippen wir Briefe auf der Tastatur des Notebooks, die gesammelte Korrespondenz liegt im E-Mail-Fach. Statt eines ausladenden Schreibtischs reicht für zuhause ein Platz für den Laptop mit zwei, drei Ablagefächern. Und wieder hat der Sekretär seinen Auftritt! Das Voluminöse und die prächtigen Verzierungen der Biedermeierzeit sind verschwunden, doch im Grunde ist er sich treu geblieben. Mit schlanker Arbeitsplatte, als minimalistisches Wandtablett oder schmaler Klappschrank sind die modernen Versionen echte Raumsparer, die nicht nur im Wohn- oder Gästezimmer, sondern sogar im Flur ihren Platz finden. Bei aller Funktionalität mangelt es ihnen dabei keinesfalls an Stil: Bevorzugt zeigen sie sich in modernem, schnörkellosen Design, in edlen Hölzern oder mit glänzenden Lackflächen, in schlichtem Weiß oder in kräftigen Farben, gerne auch in Kombination mit Metall.

 

Diskretion ist übrigens noch immer eine gute Tugend des Sekretärs. Nur beweist er sie heute nicht mehr mit Geheimfächern, sondern mit geschickt platzierten Öffnungen und Verstecken für die Kabel.

Funktionalität mit Stil: „Slope“ aus weiß beschichtetem Birkenholz bietet auf kleinsten Raum Ablageplatz und im mittleren Fach eine Öffnung für Kabel. Zeitlose Schönheit in edlen Hölzern: Für „Com:CI“ stehen Ulme, Buche, Ahorn. Kirsche oder Nussbaum zur Auswahl. Ein kompletter Arbeitsplatz inklusive Stauraum, Beleuchtung und Steckdose, der geschlossen nur 0,09 Quadratmeter einnimmt: Das Raumwunder „Flatmate“, erhältlich in 14 Farben. Weniger geht nicht: „Nubo“ aus Eichenholz wurde von den kleinen Reisekoffern der Airlines aus den 1960er Jahren inspiriert. Im geschlossenen Zustand zeigt er seine Unterseite mit hellblauem Wollbezug. Filigran und elegant: Schon 1958 als „Damensekretär“ entworfen, ist George Nelsons „Home Desk“ im Zeitalter des Notebooks aktueller denn je.
Erstellt am 09.04.2014 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 1963 mal gelesen
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