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Serie: Die stillen Stars – Folge 2: Fußleisten

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Sie halten sich vornehm im Hintergrund, doch wer genauer hinschaut, erkennt die Raum prägende Wirkung von Türdrückern, Fenstergriffen, Fußleisten, Schaltern und Steckdosen. Wir sagen, wie Sie in der kaum überschaubaren Vielfalt genau jene finden, die in Ihrem Zuhause den richtigen Akzent setzen.

 

Sie kennen diesen Effekt: Man legt ein Bild auf einen großen Karton, weiß, cremefarben oder schwarz, und schon hat es deutlich mehr Kraft und Präsenz gewonnen! Dank der monochromen Umrahmung kommen Farben klarer zur Geltung, heben sich grafische Strukturen besser ab. Das Passepartout schafft ein ruhiges Umfeld und erhöht so die Wertigkeit der Präsentation – und genau das ist auch der gestalterische Effekt einer Fußleiste.

 

Natürlich, zunächst einmal sind Sockelleisten, wie Fußleisten im Fachjargon genannt werden, ausgesprochen nützlich: Sie verdecken die Dehnungsfugen eines Bodenbelags, schützen vor unterkriechendem Schmutz und davor, dass Wasser darunter läuft – wichtig vor allem bei „schwimmend“, also ohne feste Verbindung zum Untergrund verlegten Böden. Sie sorgen zudem auf natürliche Weise für eine Hinterlüftung von Möbeln an Außenwänden und sind der ideale Kanal, um hier Kabel und Leitungen unsichtbar zu verlegen. Das ist schon eine erstaunliche Vielfalt von Funktionen für ein Detail der Ausstattung, das oft so wenig Aufmerksamkeit erfährt. Und vor allem sorgen sie auf ganz unauffällige, zurückhaltende Weise – für mehr Stil!

 

Wie das gelingt? Der Effekt ist eben der des Passepartouts. Deswegen ergänzen sich Sockel- und Stuckleisten auch so gut: Sie lassen die Wand dazwischen wirken wie ein harmonisch eingerahmtes Bild – besonders effektvoll etwa bei einer Tapete mit ausdrucksstarkem Muster.

 

Wichtig sind die Proportionen. Ein schönes Beispiel dafür: die sogenannte Hamburger Fußleiste, ein Klassiker mit schlichter, aber eleganter Profilierung. Sie ist in der Regel 10 Zentimeter hoch und eignet sich damit für Raumhöhen von 3,20 bis 3,50 Meter. Ist der Raum niedriger, wirkt sie aufdringlich, ist er höher, fehlt der Wand gleichsam der Halt, die sichere Basis.

 

Welche Proportion, welche Gestaltung am besten in Ihr Zuhause passt: Es lohnt sich, verschiedene Varianten mithilfe von Mustern einfach mal auszuprobieren. Höher oder niedriger, glatt oder profiliert, lackiert, laminiert oder aus Echtholz – Sie werden verblüfft sein, wie stark eine Leiste von einigen Zentimetern Höhe die Wirkung des ganzen Raums beeinflussen kann.

 

Übrigens: Wer Sockelleisten montieren möchte, muss nicht mehr wie früher den sicheren Umgang mit dem Hammer beherrschen, um ja nicht mit einem Fehlschlag Dellen in die schöne Leiste zu schlagen. Heute können Sockelleisten auch geklebt oder, noch praktischer wie die Haro-Produkte, mit Clips befestigt werden: Man schiebt die Leiste einfach auf den Clip. Das ist vor allem nützlich, wenn dahinter etwa Kabel von TV-Gerät oder Hifi-Anlage verlegt sind. Möchte man die entfernen oder austauschen: Leiste hochziehen, Kabel austauschen, Leiste wieder draufstecken. Praktischer geht’s nicht.

 

Das Weiß von Fußleiste und Fensterrahmen bringt Frische und Eleganz in die schlichte Inszenierung dieses schönen Altbauzimmers (Haro). Aufwendige Profilierungen wie diese muss man nicht vom Tischler drechseln lassen: Es gibt es sie vorgefertigt aus Verbundwerkstoff (Orac). Der warme Holzton der Fußleiste setzt einen schönen Kontrast zum edlen Schwarzbraun des Boden aus Achateiche (Haro). Puristische Form, mutige Farbgebung: 18 Zentimeter hoch ist diese Sockelleiste für besonders hohe Räume (Orac). Im Flur schützt die Sockelleiste die Wände vor Schmutz und Trittspuren. Das macht das Leben mit Kindern unbeschwerter (Orac). Detailreich gestaltetes Kopfprofil, tragendes Mittelstück und schlichtes Sockelprofil: Diese Sockelleiste verleiht dem Raum einen Hauch von Luxus (Golddecor). Der natürliche Abschluss eines wertvollen Bodenbelags aus geölter Eiche: die Sockelleiste aus demselben Material. Sie lässt sich ganz einfach auf einen Clip schieben und verdeckt dahinter verlegte Kabel (Haro).
Erstellt am 22.05.2015 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 2338 mal gelesen
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