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Schöner Schutz

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Endlich Sommer! Jetzt haben wir wieder ein Zimmer mehr. Gleich ob groß oder klein, etwas Privatsphäre muss sein. Möglichkeiten zum Abschirmen gibt es viele.

Die Sonne lockt nach draußen. Das verlängerte Wohnzimmer ruft. Aber auf unser Kuchenstück wollen wir uns nicht unbedingt schauen lassen. Doch insbesondere in der Stadt lassen dichte Bebauung und handtuchgroße Grundstücke wenig Rückzugsmöglichkeiten. Da spazieren Passanten an der Sonnenliege im Vorgarten vorbei, rangiert ein Autofahrer auf dem Parkstreifen wenige Meter von dem Lieblingsplätzchen auf der Bank entfernt, wo man es sich gerade zum Schmökern gemütlich gemacht hat. Ein Sichtschutz muss her.

Grün, dicht und auch lecker
Die schönste Abwehr vor neugierigen Blicken bieten zweifellos Hecken. Wer auch im Winter auf seine Intimsphäre nicht verzichten mag, wählt immergrüne Gehölze wie Thuja, Buchs oder Kirschlorbeere. Doch Obacht in kleinen Gärten: Letztere wächst bis zu 40 Zentimeter pro Jahr. Besonders hübsch wirkt ein Mix aus Gehölzen und blühenden Sträuchern wie Liguster, Flieder oder Rhododendron. Angesagt und lecker sind die neuen Naschhecken, Johannisbeere und Himbeere zum Beispiel.

Hecken teilen grüne Zimmer
Gerade in großen Gärten können Hecken nicht nur als Sichtschutz oder Grundstücksgrenze, sondern auch zur eleganten Abtrennung verschiedener grüner Zimmer dienen. Hier schirmen sie Sitz- wie auch Sonnenplätze ab und bieten zugleich farbenreichen Beeten einen optisch ruhigen Hintergrund. Als optimale Pflanzzeit gilt der Herbst. Die Hecke wächst im Folgejahr schneller als die im Frühjahr eingesetzte. Manko des natürlichen Sichtschutzes: Je nach Art braucht der Gärtner Geduld, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Und um den zweimal jährlichen Formschnitt kommt er auch nicht herum.

Gegen Wind, Sonne und Neugier
Sofort schirmen Sichtschutzwände ab. Funktion und Platzangebot im Garten bestimmen Höhe und Umfang. Und selbstredend spielen die persönlichen Gewohnheiten eine Rolle bei der Auswahl. Wer seine Terrasse zum zweiten Wohnzimmer auserkoren hat, sollte diese großzügig abschirmen. Schließlich möchte man beim Sonnenbaden oder Grillen nicht alles sehen, was sich in Nachbars Garten abspielt. Ein hoher, fester Sichtschutz bewahrt auch vor Wind und Sonne. Wem es zu schattig wird, der weicht auf Seitenmarkisen aus, die sich bei Bedarf einrollen lassen.

Qual der Materialwahl
Auf einem Balkon reicht oft ein Sichtschutzelement. Etwas opulenter darf die Abschirmung ausfallen, die den Blick auf Mülltonnen oder Kompost verbergen sollen. Die Vielfalt an Schutzzäunen scheint unüberschaubar groß. Sie reicht vom romantisch verzierten Holzparavent über Kunststoffblenden bis zu geflochtenen Weidenzäunen. Natürliche Begrenzungen aus Bambus, Schilf oder Weide kommen wie ihre Kollegen aus Kunststoff ganz ohne Pflegeaufwand aus. Holz hingegen bedarf des jährlichen Anstrichs.

 

Ein Artikel von Tanja Müller

Erstellt am 01.08.2018 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 421 mal gelesen
Kommentare (2)   Kommentar schreiben

  1. Die Trennwand sieht klasse aus. Finde zwar viele Pflanzen im Garten schön und die können auch ein Sichtschutz darstellen, aber die Trennwand ist auch optisch richtig toll. Gerne noch mehr dazu!

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