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Sweet Sixteen

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Baby-Blau kann zu einem echten Problem werden — spätestens dann sollte man als Eltern gute Ideen für den Wandel vom Kinder- zum Jugendzimmer haben!   

Älter werden ist eine Falle! Das merken selbst die kleinsten Kinder schnell. Denn mit der wachsenden Lebenszahl, nimmt auch die Verantwortung zu. Plötzlich soll man in der Schule stillsitzen, lernen, sich benehmen. Doch der Spaß am Großsein kommt mit den neuen Aufgaben. Zum Beispiel, wenn das Spielzeug aus dem Kinderzimmer verbannt wird und sich die jungen Herrschaften ihr Reich, passend zum Abschnitt ‚Sweet Sixteen‘, neu gestalten können…

Ein neues Gesicht
Man kennt es aus dem Fernsehen: Will jemand einen völlig neuen Look, schneidet ihm der Friseur als erstes die Haare kurz oder färbt sie um. Im Wohnen gelingt so ein  Typwechsel auch am besten mit einer Farbbehandlung. War ein Raum bisher Baby-Blau oder Kleinmädchen-Rosa, wirkt er in Weiß getüncht mit einem Schlag viel erwachsener. Starke Farben stehen einzelnen Wänden gut als Statement á la: „Hier bin ich und ich stehe auf Gelb!“ So eine deutliche Stil-Aussage haben auch Teppiche. Allerdings darf man das aufbrausende Gemüt von Heranwachsenden nicht unterschätzen: Saftbecher oder  Limonadenflaschen kippen da schnell mal um. Ein leicht zu reinigender, strapazierfähiger Bodenbelag ist da dankbarer. Und Teppich-Inseln übernehmen dann Hingucker-Aufgaben.

Der Dreh-und-Angelpunkt
Auch wenn es immer mehr “mitwachsende“ Betten gibt — wenn die Kleinen groß werden wollen sie meist auch ein neues Bett. Denn es ist weniger Schlafstätte, als viel mehr Dreh-und-Angelpunkt ihres Zimmers: Hier campieren Jugendliche oft wochenendenlang, nehmen Essen, Trinken, den Computer und die beste Freundin mit. Ein Boxspringbett in Wert eines Kleinwagens würde ihnen da sicherlich Freude bereiten. Den Eltern weniger. Dasselbe Kuschelinsel-Gefühl kann man aber auch erlangen, wenn man ein gewöhnliches Bett mit tausend Kissen, Plaids, Überdecken und einem neuen Betthaupt (schöne findet man zum Beispiel bei Blanc d’ivoire und  Maison du Monde) bereichert. Ein ausgefallenes Kopfteil verschafft einem alten Bett im Handumdrehen einen neuen Look — und genau darum geht es den Kindern ja meist.

Das Möbel-Makeover
Neben dem Bett sollen bei einem Wohnraum-Umstyling auch andere Kinderzimmermöbel einen „neuen Look“ bekommen. Schließlich kann man schon rein finanziell oft nicht alle Möbel einfach so austauschen. Mit ein bisschen Zeit, Schleifpapier und Farbe kann man ihnen aber relativ leicht ein neues Kleid verpassen. Auch Flohmarkt-Fundstücke oder Omas-alte-Schätze werden so ‚Sweet Sixteen‘-tauglich. (Baumärkte wie Bauhaus geben übrigens neben Tipps auch mittlerweile immer mehr DIY-Kurse dazu.) Und so eine gemeinsames Kreativprojekt, schweißt Eltern und Kinder garantiert mehr zusammen, als eine eilig bestellte Instant-Lösung.

Die simple Problemlösung
Es gibt aber auch Dinge, da dürfen Eltern nicht mitsprechen — und das ist auch in Ordnung so. Beispielweise auf die Frage „Spieglein, Spieglein, wer ist die oder der Schönste im ganzen Land?“ kennen Mütter natürlich nur eine Antwort. Aber Tochter oder Sohn müssen sie selbstverständlich selbst finden. Auch deshalb darf ein Spiegel in keinem Jugendzimmer fehlen. Neuerdings sieht man im Interior-Design immer öfter ganze Spiegelwände: Unterschiedlich geformte und gerahmte Spiegelchen, die mehr Gestaltungselement sind als stumme Schönheitsdiener. Aber auch ein klassischer Schminktisch ist ein Segen für jede Mädchen-Familie! Denn er verhindert lange Warteschlangen vor dem Badezimmer und gesteht einer jungen Dame die Privatsphäre zu, die ihr gebührt.

Happy Hausarbeit
Alltägliche Streitereien gehören zum Lebensabschnitt ‚Sweet Sixteen‘ für Kinder und ihre Eltern irgendwie dazu. Das Thema Schule und Hausaufgaben steht da wohl ganz auf Platz Eins. Helfen kann man den Youngstern dabei kaum noch. Höchstens in dem man ihnen einen Arbeitsplatz schafft, der so cool wie möglich ist. Das heißt vor allem: So individuell wie möglich. Der eine arbeitet ausschließlich mit Musik, der nächste in klösterlicher Stille, wieder andere halb liegend im Bett. Beruhigend ist dabei für Eltern vielleicht nur zu wissen, dass es in Sachen Ergonomie als bewiesen gilt, dass langes Sitzen dem Rücken schadet. Hauptsache man ist immer in Bewegung. Dann könnte der Nachwuchs ja auch beim Aufräumen lernen, sagen Sie? Stimmt. Aber das ist wohl ein Thema für sich…

Erstellt am 19.04.2017 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 330 mal gelesen
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