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Haute-Couture oder lässiger Style für die Wand: Tapeten 2.0

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Wandverkleidungen aus Holz und Stein sind stark gefragt. Die Tapete hat den Trend gesetzt, Wände wieder mehr in den Vordergrund zu rücken, stärker zu gestalten, mutiger zu sein. Gerade durch die oft sehr schlichten Möbel, vertragen die Wände „Farben und Muster“. Ansonsten wirkt es schnell recht clean. Durch die Kollektionen namhafter Designer und noch mutigere Designs kommt die Tapetete jetzt noch stärker raus. Die Tapete: für alle, denen Holz oder Stein zu langweilig sind. 

Tapeten liegen im Trend – eine Tatsache, die Dieter Buhmann, seit über zehn Jahren Geschäftsführer der Marburger Tapetenfabrik, mit Zufriedenheit sieht. Mit sicherem Blick auf die Weltmärkte, einem ausgeprägten Gespür für Trends und mit immer neuen Innovationen sorgt die Marburger Tapetenfabrik regelmäßig für Neuheiten, die das internationale Publikum begeistern. Bis zu acht neue Kollektionen stellt das Unternehmen für die unterschiedlichen Märkte und Zielgruppen alljährlich vor. Dabei gilt es mit Kompetenz und Kreativität die Strömungen zu erkennen und den Geschmack der Kunden zu treffen, erläutert Dieter Buhmann. Und von seinen Reisen weiß er: Qualität ist die wahre Eleganz.

Wer seine Wohnung oder sein Haus neu tapezieren möchte, steht vor ganz anderen Herausforderungen als die Marburger Tapetenfabrik.Wir als der Verbraucher haben die Qual der Wahl: uni oder gemustert, schimmernd oder matt, extravagant mit Perlen bestückt oder dezent mit Prägerelief – als Wanddekoration steht eine riesige Auswahl unterschiedlichster Materialien, Muster, Farben und Stile zur Verfügung. Eine strukturierte Vorgehensweise ist auch hier hilfreich. Dieter Langer, Chefdesigner der Marburger Tapetenfabrik, erklärt, welche Fragen man sich vor der Tapetenwahl stellen sollte:

1. Welche Räume möchte ich gerne verändern?

2. Wie groß ist der Raum?

3. Wie hoch sind die Decken?

4. Wie sind die Lichtverhältnisse?

5. Welche Möbel und Bilder sind bestimmend?

6. Welchen Stil stelle ich mir vor?

Tolle Tapeten von floral bis grafisch, von dezent bis knallig. Ob Vinyl-, Papier- oder Metalltapete, Retro-Zitate oder organische Formen der 70er Jahre – alles ist erlaubt.

Sogar internationale Künstler und Designer wagen sich an die Tapete ran. Karim Rashid zum Beispiel gilt als der Popkünstler unter den zeitgenössischen Designern. In seiner Kollektion für die Marburger Tapetenfabrik gestaltet der Designer ruhige und geometrische Muster. Im Juli 2014 stelle Rashid seine neue Tapetenkollektion Globalove vor. Für die Präsentation hat die Marburger Tapetenfabrik einen ganz besonderen Ort ausgewählt: Das Prizeotel in Hamburg, ebenfalls vom Designer gestaltet. Globalove ist die dritte Tapetenkollektion, die der international erfolgreiche Künstler realisiert. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Idee, Musik darzustellen. Schwingungen aus Lautsprechern, laute und leise, dichte und transparente Töne in künstlerisch interpretiertem Computerdesign. Die Kollektion umfasst 54 (muss ich noch abklären) Tapeten, die teilweise im Digitaldruck und Übergröße von 2,80 x 1,06 m hergestellt werden. Die Verkaufspreise liegen zwischen 33 und 140 Euro.

Pompös ist in
My home is my castle – das ist mit Glööckler Deux durchaus wörtlich zu nehmen. Harald Glööckler, der Herr des Pompösen, zeigt, wie Alltägliches eindrucksvoll gestaltet werden kann. Die Tapeten aus seiner Kollektion sollen „die eigenen vier Wände“ verzaubern.

Hübsche Tapeten zwischen nostalgisch, geometrisch und farbenfroh kommen häufig aus Großbritannien. Eines dieser schmucken Wandkleider ist „Tessella“ von Farrow & Ball. „Tessella“ ist inspiriert von geometrischen Fliesendessins des 19. Jahrhunderts. Den papiernen Wandschmuck ziert ein ineinandergreifendes und zugleich klares Mosaikmuster auf hellem Grund. Zu haben ist die Tapete in fünf Farbnuancen von gedeckten Tönen bis zu markanten Kombinationen. Preis: rund 115 Euro pro Rolle

www.farrow-ball.com

Und wie sehen die neuesten Tapetentrends aus?
Ähnlich wie in der Mode lautet die Antwort: Trend ist, was gefällt. Gleichwohl gibt es Richtungen, die sich benennen lassen:

1. Haptik – Im glatten, digitalen Alltag sind taktile Oberflächen besonders reizvoll. Diese sind samtig, mit Perlen, Granulaten (z. B. Schiefer) oder Strass bestreut. Tapeten werden geknittert, Fransen und Rüschen aufgenäht. Metallische Fäden ergeben Unregelmäßigkeiten; Oberflächen werden mit Sorgfalt uneben gestaltet; ledergeflechtgleiche Prägungen oder Dekore, die durch Unterfüttern der Tapete entstehen, sprechen den Tastsinn an.

2. Patina und Shabby Chic – Designs erwecken den Eindruck verblichener, gelebter, über die Jahre gealterter Oberflächen. Sie sind allgegenwärtig in Stoffen, Teppichen und natürlich bekannt von Jeans – die neu erworben – getragen wirken.

3. Mustermix – Ganz wichtig ist der Umgang mit Mustern. Alles ist möglich! Nur eine Wand wird zum Blickpunkt und entsprechend tapeziert; überbreite Panels unterbrechen Unis oder zartgemusterte Tapeten; Streifen werden längs oder quer mit Unis oder Designs kombiniert; Türen werden tapeziert, Bordüren eingesetzt, große Dekore mit kleinen Dessins oder Streifen kombiniert.

4. Retro – Muster beleben die typischen Designs der 1950er bis 1970er Jahren neu: verschlungene Linien, Kreise und fließende Formen, Flower Power und Hula-Hoop-Reifen voller Lebensfreude und Dynamik.

5. Homing und Cocooning – Unsere Welt und unser Leben sind nicht einfacher geworden. Die eigenen vier Wände bieten Rückzug und Schutz. Gemütlich soll es sein. Blumenmotive zart oder kräftig, Arabesken oder klassische Streifen in unterschiedlichen Ausführungen vermitteln Geborgenheit.

6. Mut zur Farbe – Sorbetfarben, Neonfarben, kräftige Töne und im Kontrast dunkle, müde Farben wollen in Szene gesetzt werden. Die Anzahl der Grautöne wächst

7. Metallische Farben – Sie bestimmen oder akzentuieren Wände. Im wechselnden Licht schimmern irisierende Pigmente, Gold- und Silbertöne in allen Schattierungen geben unseren häuslichen Wänden eine aktuelle Leichtigkeit.

Die amerikanische Interiordesignerin Amy Butler hat exclusiv für das britische Traditionsunternehmen Graham & Brown eine Tapetenkollektion entworfen. Das Markenzeichen des Designerin, großflächige Mandalas und Blüten mit frischen und ausdrucksstarken Farben spiegeln sich auf den Tapeten wider. Die Tapeten von Graham & Brown werden unter Verwendung von Farbe auf Wasserbasis auf FSC®-zertifiziertem Papier gedruckt. Eine Rolle ist hier ca. 10 Meter lang, 53 cm breit und kostet ca. 49 Euro.

Weitere Inspirationen für die Wand:

Die Tapetenkollektion von Harald Glööckler. Die Glööckler-Kids-Kollektion von Marburg. Die Glööckler-Kids-Kollektion von Marburg. Karim Rashid zum Beispiel gilt als der Popkünstler unter den zeitgenössischen Designern. In seiner Kollektion für die Marburger Tapetenfabrik gestaltet der Designer ruhige und geometrische Muster. www.marburg.com „Tessella“ ist inspiriert von geometrischen Fliesendessins des 19. Jahrhunderts. www.farrow-ball.com
Erstellt am 11.08.2014 Kategorie: Entdecken Der Artikel wurde bereits 2026 mal gelesen
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