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Der Weihnachtsbaum: Trends und Wissenswertes

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Der Weihnachtsbaum ist das Symbol für das Fest der Liebe. Von einem erleuchteten und geschmückten Christbaum geht eine Faszination aus, der sich kaum einer entziehen kann. Da verwundert es nicht, dass jedes Jahr vor Weihnachten rund 25 Millionen Christbäume in deutsche Wohnzimmer einziehen. Die Tradition lebt. Hier einige hilfreiche Informationen, Tipps und Trends rund um den Weihnachtsbaum.

Nach Angaben des Bundesverbands der Weihnachtsbaumerzeuger sind vor allem kleinere Bäume bis zu einer Höhe von 1,75 Metern im Kommen. Außerdem achten die Käufer zunehmend auf eine regionale Herkunft aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Entsprechend werden hierzulande auch nur knapp zehn Prozent der Weihnachtsbäume importiert. Der Großteil der hiesigen Bäume stammt allerdings nicht aus dem Wald, sondern aus speziellen Plantagen. In der Regel handelt es sich dabei um Nordmanntannen, deren Saatgut aus dem Kaukasus, vornehmlich aus Georgien, eingeführt wurde.

Woran erkennt man Weihnachtsbaum-Qualität?

Wie sollte ein guter Weihnachtsbaum beschaffen sein? Für die meisten Menschen ist wichtig, dass der Baum möglichst gerade und gleichmäßig gewachsen ist. Entsprechend sind diese Schönheiten auch heiß begehrt und schnell vergriffen. Doch auch ein Exemplar von der „Resterampe“ lässt sich in einen strahlenden Weihnachtsbaum verwandeln. Sie benötigen nur ein bisschen dekoratives Geschick. Einen etwas einseitigen Wuchs zum Beispiel können Sie mit der richtigen Platzierung ausgleichen: Stellen Sie den Baum so im Raum auf, dass die lichtere oder weniger ausladende Seite zur Wand zeigt. Sie werden sehen: Keiner wird mehr das kleine Manko wahrnehmen. Eine leichte Schräglage im Wuchs lässt sich beim Aufstellen im Christbaumständer aufheben. Ist der Baum geschmückt, wird auch dieses Detail nicht mehr ins Auge fallen. Und eine abgeknickte Spitze – für die Weihnachtsbaumhersteller ein Zeichen für mindere Qualität – können Sie ebenfalls mit einem Deko-Trick verschwinden lassen. Verwenden Sie doch statt einer Christbaumspitze einen Papierstern, den Sie mit etwas Draht so befestigen, dass der kleine Fehler dahinter verborgen bleibt.
Viel wichtiger als die reine Optik ist jedoch, ob der Baum frisch ist. Schließlich beginnt die Weihnachtsbaumernte mancherorts schon im Oktober. Solche Bäume werden schnell unansehnlich oder nadeln stark, wenn sie ins Warme kommen. Wer sich seinen Weihnachtsbaum nicht selbst auf der Plantage aussucht und schlägt, sollte daher beim Kauf des Baums genau hinschauen. Einen frischen und gesunden Weihnachtsbaum erkennen Sie an folgenden Eigenschaften:

Haben Sie sich für einen Baum entschieden, sollten Sie beim Transport mit dem Auto nach Hause aufpassen, dass er kein Spritzwasser von der Straße abbekommt. Denn das ist im Winter oft mit Streusalz belastet. Den Baum dann bis zum Fest im Netz an einen kühlen, windgeschützten Ort in einen Eimer Wasser stellen. Ein guter Platz ist zum Beispiel in der Garage. Ins Hausinnere räumen Sie das gute Stück am besten erst einen Tag vor dem Schmücken. Dann haben die Äste noch Zeit, sich nach dem Öffnen des Netzes zu senken und Sie haben es leichter mit dem Dekorieren. Bevor Sie den Baum in den Christbaumständer stellen, sollten Sie den Stamm noch einmal um zwei bis drei Zentimeter kürzen, damit sich die Poren öffnen und der Baum optimal mit Wasser versorgt wird. Der ideale Platz für den Christbaum ist übrigens möglichst nicht in der Nähe eines Kamins oder eines Heizkörpers. Erst wenn der Baum sicher im Ständer steht und ausgerichtet ist, sollten Sie das Netz von unten nach oben aufschneiden.
Für die Feiertage gilt dann: Gießen Sie den Baum regelmäßig. Als Faustregel kann man damit rechnen, dass ein zimmerhoher Weihnachtsbaum etwa zwei Liter Wasser am Tag benötigt. Besonders Fichten haben großen Durst und nadeln bei Wassermangel vermehrt.
Als Alternative können Sie sich aber auch für einen Weihnachtsbaum entscheiden, der später im Garten eingepflanzt wird. Solche Bäume mit Wurzelballen sollten erst kurz vor dem Fest ins Haus kommen und dann auch nur zwei bis drei Tage dort bleiben. Dann sollten sie wieder im Topf nach draußen gestellt werden. Einpflanzen können Sie ihn, sobald es frostfrei ist. Oder sie belassen den Nadelbaum im Topf und nutzen ihn im Jahr darauf wieder als Weihnachtsbaum.

Die beliebtesten Weihnachtsbäume

Ein durchschnittlicher Weihnachtsbaum wird etwa zehn Jahre lang gehegt und gepflegt, bis er geschlagen wird und seiner Bestimmung folgt. Doch Baum ist nicht gleich Baum. Jede Sorte hat ihre besonderen Eigenheiten. Eine Übersicht:
Nordmanntanne: die mit 80 Prozent Marktanteil am weitesten verbreitete Sorte. Ihre Nadeln sind weich, saftig grün und halten lange. Preis: 18 bis 23 Euro pro laufenden Meter
Blaufichte: die Nummer zwei auf der Beliebtheitsskala mit großem Abstand nach der Nordmanntanne. Ihre charakteristischen Kennzeichen sind starke Äste, grüne bis stahlblaue, kräftige Nadeln und ein angenehmer Duft. Preis: 11 bis 14 Euro pro laufenden Meter
Nobilistanne (Edeltanne): Silbrig-blaue Nadeln und ein schlanker Wuchs mit leichter Asymmetrie kennzeichnen diese Sorte. Sie duftet nach Nadelbaum, aber nicht so stark wie die Fichte. Nobilistannen halten lange. Preis: vergleichbar mit der Nordmanntanne
Rotfichte: der klassische, preiswerte Weihnachtsbaum. Die Nadeln sind dunkelgrün und mäßig stechend. Leider nadelt die Rotfichte in warmen Räumen schnell. Preis: 6 bis 9 Euro pro laufenden Meter
Daneben gibt es noch einige weitere Nadelbaumsorten, die auch als Christbäume zum Einsatz kommen, wie Bergkiefern, Schwarzkiefern, Douglasien oder auch Weißtannen.

Wohin mit dem alten Weihnachtsbaum?

Die meisten Gemeinden richten im Januar Sammelplätze ein, an denen man seinen Tannenbaum kostenfrei oder gegen ein geringes Entgelt entsorgen kann. Eine weitere, umweltfreundliche Alternative der Entsorgung: Sie nutzen die Äste als Schutz im Garten für empfindliche Pflanzen oder auch fürs Gemüsebeet.

 

Pflanzgefäß statt Christbaumständer: An einem lebenden Weihnachtsbaum können Sie sich das ganze Jahr über erfreuen. Nach dem Fest kehrt der Baum aus dem LECHUZA-Kübel in die freie Natur zurück. Die Douglasie hat biegsame Äste und weiche Nadeln, weshalb sie sich vor allem für leichten Weihnachtsschmuck wie diese Papiersterne eignet. Gesehen auf www.gingerray.co.uk. Mit den richtigen Accessoires wird das Wohnzimmer zum weihnachtlichen Wohlfühlraum. Den Teppich mit Sternen gibt es bei www.tom-tailor.com. Ein echter Weihnachtsbaum passt nicht in Ihre Wohnung? Diese Mini-Variante aus Porzellan mit Holzfuß bringt trotzdem Xmas-Stimmung ins Haus. Erhältlich auf www.aprilandthebear.com. Baumschmuck für Puristen: Die Glaskugel ist mit Jutebändern umwickelt. Ebenfalls vom irischen Lifestyle- und Interior-Onlinestore www.aprilandthebear.com. Mal etwas anderes: der Weihnachtsbaum zum Aufkleben. Nach den Feiertagen lässt sich das Wandtattoo rückstandslos wieder entfernen. In verschiedenen Größen auf www.wall-art.de zu bestellen.
Erstellt am 07.12.2016 Kategorie: Einblicke Der Artikel wurde bereits 2283 mal gelesen
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