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Wohntipps für Allergiker

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Gesundes Wohnen ist für alle ein wichtiges Thema – noch mehr freilich für Menschen, die unter Allergien leiden. Lesen Sie hier, wie sie zu Hause aufatmen können.

Schadstoffe vermeiden
Achten Sie beim Renovieren und Einrichten sorgfältig auf schadstoffarme Farben, Lacke, Textilien und Möbel. So bleibt die Raumluft weitgehend frei von chemischen Belastungen wie flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) oder Formaldehyd. Orientierung bei der Auswahl bieten Prüfsiegel wie der „Blaue Engel“ oder das Testsiegel des Eco-Instituts. Es lohnt sich zudem, die Produktbeschreibungen genauer anzuschauen (hier finden Sie Details zum Designboden „Disano“ von Haro).

Auf die Luftfeuchtigkeit achten
Die relative Luftfeuchte sollte unter 60 Prozent liegen. Zu feuchte Luft begünstigt nicht nur die Entwicklung des Allergieauslösers Schimmel, sondern kann auch eine Hausstauballergie verursachen. Da man zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit nur schwer wahrnimmt, empfiehlt sich der Einsatz eines Hygrometers.

Natürliche Materialien bevorzugen
Naturmaterialien sind vom Grundsatz her weniger mit Schadstoffen belastet – aber es kommt auch auf ihre Verarbeitung an. Gerade wenn Werkstoffe haltbar gemacht werden, kommen Hersteller nicht um eine Behandlung mit Ölen, Lacken oder Imprägnierungen herum. Auch hier sind Prüfsiegel ein guter Wegweiser – und der Blick in die Produktbeschreibung. Je detaillierter sie ist, umso sicherer kann man sein (Details über die Oberflächenbehandlung der Haro-Parkette erfahren Sie hier).

Immer frische Luft
Lüften Sie ausreichend. Der regelmäßige Austausch zwischen Innen- und Außenluft ist notwendig, um Schadstoffe und Feuchtigkeit nach draußen zu transportieren. Während der Pollenflugsaison kann die Fensterlüftung für Allergiker allerdings problematisch sein. Als Vorbeugung gegen Heuschnupfen hilft ein Pollenschutz in Form von Vliesen oder Gittern fürs Fenster. Besser noch: eine Lüftungsanlage mit integriertem Pollenfilter. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung ist die komfortabelste und sicherste Lösung.

Auf chemische Reinigungsmittel verzichten
Viele Putzmittel enthalten Tenside, Duftstoffe und Desinfektionsmittel, auf die Allergiker empfindlich reagieren können. Tatsächlich sind für die meisten Reinigungen scharfe Inhaltsstoffe gar nicht nötig, Bio- oder Ökoreiniger verzichten darauf. Wer sicher gehen will, kann auf das ECARF-Siegel achten. Es ist für Neurodermitiker getestet und gut geeignet für Haut, die zu allergischen Reaktionen neigt. Was grundsätzlich hilft: Handschuhe beim Putzen und gutes Nachspülen mit Wasser.

Heizen mit Strahlungswärme
Ein Heizungssystem mit Strahlungswärme, etwa eine Fußboden- oder Wandheizung, eignet sich ideal, um ein gesundes Raumklima zu erhalten. Denn Flächenheizungen strahlen Wärme ab, ohne Luft aufzuwirbeln. Herkömmliche Heizkörper dagegen verursachen starke Luftbewegungen, und dieser aufgewirbelte Staub kann eine Belastung für Allergiker sein. Übrigens lässt sich auf einer Fußbodenheizung durchaus ein Parkettboden verlegen (mehr dazu lesen Sie hier).

Zentralstaubsauger einbauen
Staub im Haus ist für vieler Allergiker ein Problem – Staubsaugen aber nur zum Teil eine Lösung. Denn viele Filter in Staubsaugern sind nicht fein genug, um Allergie-auslösende Partikel zurückzuhalten. Sie werden stattdessen verwirbelt. Anders bei einer zentralen Staubsaugeranlage: Hier befindet sich die Saugeinheit im Keller oder Hauswirtschaftsraum, saugt Schmutz und Staub an und leitet die gefilterte Luft nach außen ab. Die Bedienung der Anlage erfolgt über Saugdosen in den Wohnräumen, an die der Saugschlauch angeschlossen wird. Eine Anlage lässt sich im Neubau problemlos installieren, kann aber auch nachgerüstet werden.

Smart Home macht’s leichter
Ein zentral gesteuertes System der intelligenten Haustechnik überwacht Temperatur, Frischluftzufuhr und Luftfeuchte und hält das Raumklima stets ausgeglichen. Das ist die beste Vorbeugung gegen Allergie, Heuschnupfen, Reizungen und Entzündungen der Schleimhäute sowie gegen Atemwegserkrankungen.

Erstellt am 31.05.2017 Kategorie: Einblicke, Entdecken Der Artikel wurde bereits 725 mal gelesen
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